Fahrten

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Unsere Sprachreise nach Ávila und Madrid (17.–22. Mai) – Eine Woche voller Erfahrungen

In diesem Schuljahr haben 26 Schülerinnen und Schüler der Spanischkurse von der Jahrgangsstufe 9 an einer Sprachreise in Ávila und Madrid teilgenommen. Im Folgenden berichten sie über ihre Erfahrungen:

„Während unserer Woche in Ávila wohnten wir zu zweit bei einer spanischen Gastfamilie. Unsere Gastmutter bereitete uns jeden Morgen ein leckeres Frühstück zu. Meistens gab es Baguette mit Marmelade und frisch gepressten Orangensaft. Nach der Schule wurden wir immer herzlich empfangen und konnten uns auf ein köstliches Mittag- oder Abendessen freuen. Dabei lernten wir viele typisch spanische Gerichte kennen und probierten Spezialitäten wie Paella, Tortilla de Patatas und weitere traditionelle Speisen. Unsere Gastmutter war sehr freundlich, fürsorglich und kümmerte sich liebevoll um uns. Durch ihre herzliche Art fühlten wir uns von Anfang an wohl und willkommen. Sie trug maßgeblich dazu bei, dass unsere Zeit in Ávila zu einer ganz besonderen und unvergesslichen Erfahrung wurde.“ (Franca & Lotta)

„Bei den Familien konnten wir die Sprache auch außerhalb des Unterrichts sprechen und haben dabei gemerkt, dass wir uns schon ziemlich gut verständigen können. Besonders positiv fanden wir, wie sauber alles war und wie freundlich und herzlich wir aufgenommen wurden. Natürlich war nicht alles perfekt. Manchmal war das Essen ungewohnt oder es hat uns nicht immer geschmeckt. Wir hatten auch ein relativ kleines Zimmer, aber das sind nur Kleinigkeiten, denn insgesamt haben wir uns in der Familie sehr wohl gefühlt.
Der Sprachunterricht hat uns auch gut gefallen, unser Lehrer war sehr witzig und hat den Unterricht so gestaltet, dass wir alles verstehen konnten. Bis zum Ende hat er immer mit seinem Namen gespielt 😊 Heißt er nun Adolfo, Alfonso oder Alonso? Wir haben viel gelacht. Er hat die Inhalte auf unser Sprachniveau angepasst und immer versucht, den Unterricht interessant zu machen. Dabei haben wir mit schönen Arbeitsblättern gearbeitet oder Spiele gespielt. (Anna, Anna, Charlotte, Isabella)

Ávila liegt etwa 1,5 Stunden von Madrid entfernt. Das Besondere an Ávila ist die am besten erhaltene mittelalterliche Stadtmauer Europas. Sie ist etwa 2,5 Kilometer lang und verfügt über 88 Türme sowie 9 Tore. Am Montag besuchten wir nach dem Sprachunterricht die Stadtmauer und weitere Sehenswürdigkeiten wie das Kloster und das Denkmal der heiligen Teresa von Ávila. Am Dienstag liefen wir etwa die Hälfte der Mauer entlang. Insgesamt ist Ávila ein sehr schönes und ruhiges Städtchen mit gemütlichen Cafés, interessanten Sehenswürdigkeiten und witzigen Geschäften.
Segovia liegt, genau wie Ávila, etwa 1,5 Stunden von Madrid entfernt und nur eine Stunde von Ávila. Am Donnerstag fuhren wir nach dem Sprachkurs dorthin und besichtigten die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, darunter das römische Aquädukt und die letzte gotische Kathedrale Spaniens. Das Aquädukt zählt zu den am besten erhaltenen Bauwerken der römischen Antike weltweit. Früher wurde damit Wasser von den Bergen in die Stadt geleitet. Die Kathedrale ist wunderschön und erinnerte uns sehr an den Kölner Dom – sowohl durch ihren gotischen Stil als auch durch ihre imposante Bauweise. Außerdem haben wir den „Alcázar de Segovia“ besucht, die ehemalige Residenz der Könige von Kastilien. Anschließend erkundeten wir die Stadt mit ihren vielen Gassen und kleinen Geschäften. Sowohl die Altstadt als auch die genannten Gebäude sind UNESCO-Weltkulturerbe. Bei der spanischen Wärme und der schönen Sonne taten uns ein Eis und kühle Getränke am Ende des Tages besonders gut.“ (Anvi, Electra, Isabel, Maja, Nele, Noomi, Sophia)

„Im Rahmen unserer Sprachreise hatten wir außerdem die Möglichkeit, die spanische Hauptstadt Madrid kennenzulernen und das Colegio Brains zu besuchen. Einige Schülerinnen und Schüler kannten wir bereits durch einen Briefaustausch, sodass wir uns nun endlich persönlich treffen konnten: Am Mittwoch wurden wir mit einem leckeren Frühstück in der Cafeteria empfangen, anschließend zeigten uns die Schülerinnen und Schüler ihre Schule. Sie ist riesig und sehr schön! Danach nahmen wir gemeinsam an verschiedenen sportlichen Aktivitäten teil, darunter Fußball, Basketball und Padel. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit auch, miteinander zu sprechen und uns besser kennenzulernen. Wer weiß, vielleicht bleibt der Briefkontakt bestehen und es ergibt sich eine Freundschaft.
In Madrid lernten wir vor allem das historische Madrid kennen – die Stadt, wie sie zur Zeit der Habsburger Hauptstadt Spaniens war. In kleinen Gruppen konnten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besichtigen und unsere Freizeit auf der Gran Vía genießen. Der Besuch in Madrid und am Colegio Brains war eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessern und anwenden, sondern auch die spanische Kultur sowie das Schulleben aus einer neuen Perspektive kennenlernen.“ (Jan, Jakob, Mats)

Eine Sprachreise ist ein anderes Erlebnis als ein Schüleraustausch. Trotzdem bleibt sie eine erlebnisreiche und authentische Erfahrung im Ausland, die den Wert der Fremdsprache sowie des interkulturellen Austauschs ganz praxisnah und in einem geschützten Raum vermittelt.

Für uns war es eine Freude, unsere Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg des Lernens zu begleiten. Vielen Dank an alle, die diese Reise ermöglicht haben und insbesondere an den Förderverein, der uns hierbei unterstützt hat.

S. Roggendorf & S. Eckerdt

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Budapest-Austausch April 2026 🇭🇺✨

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns: Beim diesjährigen Austausch mit dem Trefort-Gymnasium aus Budapest durften wir nach unserem Besuch in Budapest im vergangenen September nun unsere Gäste in Köln willkommen heißen – wenn auch unter außergewöhnlichen Umständen. Aufgrund eines kurzfristigen Pilotenstreiks wurde der Hinflug annulliert, sodass die ungarische Gruppe spontan über Nacht mit dem Zug anreiste und morgens um 7 Uhr müde, aber voller Vorfreude und Adrenalin am Kölner Hauptbahnhof ankam – ein echtes Abenteuer!

In den folgenden Tagen erkundeten wir gemeinsam Köln (inklusive Dom und Schokoladenmuseum), besuchten Bonn und verbrachten viel Zeit miteinander in Schule und Freizeit. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Ausflug ins Phantasialand zum Abschluss der Woche.

Wir blicken auf viele schöne Begegnungen, neue Freundschaften und unvergessliche Momente zurück – und freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

📸 Gruppenfotos am Dom und im Schokoladenmuseum erinnern an diese besondere Zeit.

Einige Rückmeldungen:
„Alles hat gepasst – eine richtig gelungene Woche!“
„Der Austausch war super organisiert und die Kommunikation lief richtig gut.“
„Ich fand’s cool und würde jederzeit wieder teilnehmen.“
„Budapest war sehr schön – insgesamt eine tolle Erfahrung!“

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Sporthelferfahrt 2025

Vom 08.10. bis zum 10.10. waren wir auf der Sporthelfer-Fahrt im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck. Wir haben gelernt, den Unterricht selber zu strukturieren und zu gestalten. Jeder Schüler hatte die Aufgabe, eine Schulstunde mit einem Partner zu gestalten. Durch ein gelungenes Feedback konnten wir uns verbessern. Die Themen während der Sporthelferfahrt waren Volleyball, Fußball und kleinere Spiele. Wir haben auch gelernt wie man sich in Notfällen verhält und welche Schritte einzuleiten sind. Das Essen in der Unterkunft hätte besser sein können, dafür hat uns die vom Förderverein spendierte Pizza am letzten Tag umso besser geschmeckt. Insgesamt hatten wir auf der Fahrt sehr viel Spaß und haben auch sehr viel gelernt und wir hoffen, dass wir das Gelernte so bald wie möglich anwenden können.

Ella und Caroline (Jgst. 8)

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Schüleraustausch mit Spanien 2025 – Eine unvergessliche Erfahrung

11.-18.03. in Málaga / 18.-25.05.2025 in Köln

“In Cártima” von Emma (9A)

Der Austausch begann mit dem Besuch unserer AG. Hier haben wir uns als Gruppe besser kennengelernt und viel über die spanische Kultur erfahren. Den Kontakt zu unseren Austauschpartnerinnen und -partnern pflegten wir zuerst über Steckbriefe und dann per E-Mail und WhatsApp. Es war sehr schön, und die Spannung stieg, je näher der Tag des persönlichen Kennenlernens rückte.

Der „echte“ Austausch begann mit einem sehr frühen Flug – viel zu früh für uns… – Schon um 7 Uhr morgens standen wir am Flughafen. Nach der Landung in Málaga ging es sofort los: Zuerst fuhren wir in die Schule, wo wir von unseren Gastgeberinnen und Gastgebern sehr herzlich empfangen wurden. Anfangs war es zwar etwas ungewohnt, mit den neuen Leuten zu sprechen – vor allem auf Spanisch – aber wir haben auch sehr schnell angefangen, uns mit ihnen zu verstehen.

Am Nachmittag lernten wir dann unsere Gastfamilien kennen. Das war anfangs ein bisschen komisch, aber nach ein paar Minuten hat es schon Spaß gemacht, mit ihnen auf Spanisch über viele Dingezu reden. Am zweiten Tag stand eine Stadtrallye in Málaga an. Wir mussten gemischte Gruppen mit Schülern aus beiden Schulen bilden und zu bestimmten Themen lustige Fotos machen. Am Ende gab es einen Preis. Nachmittags hatten wir immer Zeit zur freien Verfügung mit den Gastfamilien. Wir waren in Málaga, in einem Einkaufszentrum, am Strand oder im Ort Cártama, in dem sich die Schule befindet. Am dritten Tag wollten wir eigentlich eine Fahrradtour an der Promenade in Málaga machen, aber wegen des schlechten Wetters musste sie leider abgesagt werden. Stattdessen sind wir ins Málaga-Museum gegangen, was trotzdem ziemlich spannend war. Am Freitag fanden einige der interessantesten Aktivitäten statt, die wir zusammen in der Schule erlebt haben: das Frühstück mit pancontomate – pürierte Tomaten auf Brot – und elcurso de flamenco – der Flamenco-Kurs. So ein leckeres und frisches Frühstück können wir jetzt auch zu Hause genießen.

Danach spielte das Wetter wieder nicht mit, sodass wir nicht zur Ermita – Wallfahrtskirche – im Pueblo Cártama hochwandern konnten. Wir blieben in der Schule. Hier hatten wir normalen Unterricht und Spanisch mit einer Gruppe, die die Sprache ebenfalls lernt.

Am Wochenende hatten wir Zeit, etwas mit unseren Gastfamilien zu unternehmen. Einige sind essen gegangen oder haben kleine Ausflüge gemacht. Am Samstagnachmittag und Sonntag haben wir uns jedoch alle am Strand getroffen.

Am Montag ging es dann nach Ronda. Ein echtes Highlight war der Besuch der Casa del Rey Moro, das Haus des Maurenkönigs. Es gibt dort einen wunderschönen Garten und einen Weg nach unten bis zum Fluss, der durch ganz steile Treppen im Fels führt – La Mina. Der Weg hinunter in den Tajo de Ronda war richtig anstrengend!

An dem letzten Abend in Cártima haben wir alle zusammen etwas gegessen und hatten viel Spaß. Der letzte Tag war viel zu schnell da und obwohl wir wussten, dass wir uns bald wieder sehen, ist uns der Abschied sehr schwergefallen.

„In Köln“

Die Vorfreude auf das Wiedersehen war riesengroß. Die Planung für die Woche stand und das Wetter sollte dieses Mal mitspielen. Die spanischen Schülerinnen und Schüler sollten auch die Gelegenheit bekommen, einen Einblick in unseren Schulalltag zu gewinnen sowie unsere Familien und die Stadt kennenzulernen. Eine spannende Stadtrallye half dabei, die Stadt und wichtige Sehenswürdigkeiten auf spielerische Weise zu entdecken.

Ein besonderes Highlight war das zweistündige Sportprogramm mit unseren Sport- und Spanisch- Kollegen, Frau Conrads und Herrn Hartenfels, bei denen alle gemeinsam aktiv waren und viel Spaß hatten. Auch im kreativen Bereich wurde ihnen in Kunst eine besondere Aktion geboten: Die Schülerinnen und Schüler bedruckten gemeinsam Taschen mit Motiven von Köln und Málaga, was nicht nur kreativ war, sondern auch den Teamgeist stärkte. Für den Nervenkitzel sorgte der Hochseilgarten am Fühlinger See, den die gesamte Gruppe gemeinsam meisterte – eine tolle Gelegenheit, Mut zu beweisen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Trotz der schulischen Herausforderungen, wie den in der Woche geschriebenen Klassenarbeiten und Tests, hat der Austausch allen viel Freude bereitet und war eine wunderbare Erfahrung. Besonders wertvoll war die Erfahrung, etwas über Freundschaft zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Natürlich gab es auch Momente, in denen das Miteinander nicht immer reibungslos verlief, doch genau diese Situationen haben das Bewusstsein für die Bedeutung eines Austauschs geschärft. Es wurde deutlich, wie viel Verantwortung, Mut und Offenheit erforderlich sind, um sich auf Neues einzulassen und gemeinsam zu wachsen. Hier gilt unser besonderer Dank an die Eltern, die diese Situationen prima begleitet und gemeistert haben.

Insgesamt war der Schüleraustausch eine bereichernde Erfahrung, die nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch wichtige persönliche Erkenntnisse vermittelt hat. Und wieder mal die Feststellung: Eine Sprache ist viel mehr als die Sprache selbst, sie ist die Tür in eine neue Welt und wenn man sie gemeinsam mit Freunden und Familie kennenlernt, ist sie noch schöner.

An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei allen bedanken, die diesen Schüleraustausch ermöglicht haben, Kolleginnen und Kollegen, Eltern und dem Förderverein der Schule.

Simone Roggendorf und Silvina Eckerdt

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Bericht über die Auschwitzfahrt 2025

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, mit einigen Schülern und Schülerinnen aus unserer Schule die ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau zu besuchen. Schon zuvor habe ich mich in der Schule und auch außerhalb davon mit dem Holocaust beschäftigt, aber wirklich vor Ort zu sein war eine ganz andere Erfahrung.

Wir sind am 19. Mai nach Polen geflogen und haben uns die ersten zwei Tage mit der Geschichte der Juden in Krakau beschäftigt, was einem eine ganz neue Sicht auf die Stadt verschafft hat.

Als wir am 21. Mai Auschwitz I besichtigten und man durch das Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ eintrat, bekam man ein seltsames Gefühl. Ich hatte dieses Bild schon oft gesehen, aber das nur in Geschichtsbüchern und Filmen; selber davor zu stehen machte die ganze Situation viel greifbarer. Während der Führung wurden wir über den Massenmord und das Schicksal der Häftlinge informiert. In den Ausstellungen sah man Berge von Koffern, Brillen, Kinderschuhen und Haaren – alles persönliche Gegenstände, die den Opfern gehörten, welche in den grausamen Tod getrieben worden sind. In den Fluren der Backsteingebäude hingen hunderte Bilder der Opfer mit den Daten, von wann bis wann sie in Auschwitz waren, wann sie verhungerten, erkrankten oder vergast worden sind. Hinter jedem Bild, hinter jedem Opfer stand ein ganzes Leben, eine Familie und eine Zukunft, die ihnen brutal genommen worden sind. In Auschwitz II- Birkenau, welches wir am 22. Mai besuchten, war es vor allem die Größe des Lagers, die mich erschreckte. Die Gleise, die direkt ins Lager führten, die Baracken und die Ruinen der Gaskammern waren alle so weitläufig, als ob es kein Ende gäbe. Man hatte fast vor Augen, wie die gerade angekommenen Menschen in „arbeitsfähig“ und „nicht arbeitsfähig“ eingeteilt und ohne Weiteres in ihren Tod geschickt worden sind. Zu wissen, dass wir den Weg entlang gehen, den die Opfer damals auch gehen mussten, war sehr bedrückend. Wir besichtigten auch die Baracken, in denen die Häftlinge damals unter grausamen Bedingungen überleben mussten. Alles war einerseits so unvorstellbar und andererseits plötzlich so wirklich. Ich habe selten einen Ort erlebt, an dem die Stille so laut war.

Der Besuch von Auschwitz war für mich sehr bewegend und hat mir deutlich gezeigt, wie wichtig es ist zu erinnern und aufzuklären. Besonders in einer Zeit, in der der Hass in vielen Ländern wieder zunimmt, ist es die Aufgabe unserer Generation, das damalige Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und es als Mahnung für die Gegenwart und Zukunft zu sehen, um so etwas nie wieder passieren zu lassen. Dazu gehört es auch seine Stimme zu nutzen, um sich gegen Ausgrenzung zu stellen. Wer heute schweigt, macht denselben Fehler wie die Menschen damals, denn Täter waren auch die Menschen, die weggesehen haben.

Wir bedanken uns beim Förderverein für die großzügige Unterstützung unserer Fahrt.

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Nuestro Viaje a Valencia (09.06.-13.06.24)

Bericht zur Valenciafahrt aus dem letzten Jahr

Am Sonntagnachmittag sind wir in Valencia angekommen. Nachdem wir unsere Zimmer im Hostel eingeteilt haben, sind wir in die Stadt gegangen und haben dort Abend gegessen.

Der Montagvormittag stand zur freien Verfügung. Viele nutzten die Zeit, um den Mercado Central zu besuchen.
El Mercado Central es un mercado muy grande y famoso en Valencia. El edificio es histórico y tiene una arquitectura muy bonita. Hay muchos productos frescos, como frutas, pescado, queso y jamón. Es un lugar muy típico y lleno de vida.

Am Nachmittag besuchten wir das Museo de las artes y las ciencias .
El Museo de las Artes y las Ciencias está en una zona moderna de Valencia y tiene una arquitectura muy especial. En el museo hay muchas exposiciones interactivas sobre la ciencia, el cuerpo humano, el universo y la tecnología. Se puede tocar, probar y aprender jugando. Es un lugar ideal para estudiantes.

Am Dienstag waren wir am Strand. Wir haben dort gegessen und sind später noch durch die Stadt gelaufen. Auch am Mittwoch waren wir wieder am Strand. Nachmittags ging es dann zum Oceanográfico.
El Oceanogràfico es el acuario más grande de Europa. Está dividido en zonas que representan diferentes ecosistemas marinos. Hay muchos tipos de peces, tiburones, medusas, tortugas y delfines. Una parte muy especial es el túnel submarino donde los animales nadan por encima de los visitantes.

Donnerstag mussten wir unsere Koffer packen und aus dem Hostel auschecken. Danach hatten wir noch etwas Freizeit in der Stadt. Einige nutzten die Gelegenheit, um Souvenirs zu kaufen oder noch durch Valencia zu laufen. Am Nachmittag fuhren wir zum Flughafen und traten unsere Rückreise an.

Die Woche in Valencia war sehr schön, abwechslungsreich und interessant. Wir haben die Stadt auf verschiedene Arten kennengelernt – durch Kultur, Architektur, Natur und ein bisschen spanisches Lebensgefühl. ¡Fue una semana muy fenomenal!

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Ein interkulturelles Abenteuer: Schüleraustausch mit der Pestalozzi Schule in Argentinien

Unser Schüleraustauschprogramm bietet Schüler:innen die Möglichkeit, nicht nur eine neue Kultur kennenzulernen, sondern auch neue Freundschaften zu knüpfen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Ein besonders spannendes interkulturelles Abenteuer erleben gerade zwei Schülerinnen aus der EF, Johanna und Alexa, die an dem Austauschprogramm mit der Pestalozzi Schule in Argentinien teilnehmen.Während ihres Aufenthalts in Argentinien tauchen sie in die lebendige und vielfältige Kultur des Landes ein und durch den direkten Kontakt mit den argentinischen Schüler:innen und ihren Familien können sie einen tiefen Einblick in den Alltag und die Lebensweise der Menschen in Argentinien gewinnen. Mit den Familien haben sie die schöne Stadt „Mar del Plata“ kennengelernt, die am Meer liegt und bekannt für ihre20 Kilometer langen Strände und den Hafen ist.

Der Schüleraustausch ist jedoch nicht nur eine kulturelle Erfahrung, sondern bietet den teilnehmenden Schüler.innen auch die Möglichkeit, ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken. Durch die Zusammenarbeit mit den argentinischen Schüler:innen bei gemeinsamen Projekten wie das Schulpraktikum im bilingualen Jardín de infantes (Kindergarten) lernen Alexa und Johanna, sich in einem internationalen Umfeld zurechtzufinden, kommunikative Barrieren zu überwinden und kreative Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu finden.Sie nehmen an einer Vielzahl von spannenden Aktivitäten mit der Schule teil, die ihnen einen authentischen Einblick in die Kultur und das Leben des Landes bieten, „das campamento (Zeltlager) mit den IB-Schülern[1] war großartig, hier haben wir über Pflanzen und Natur gelernt und auch Schüler einer anderen deutschen Schule kennengelernt, mit denen wir am letzten Abend zusammen am Lagerfeuer saßen und argentinische Lieder gesungen haben“, äußerte sich Johanna. Die neuen Freundschaften, die im Rahmen eines Austauschprogramms geschlossen werden, tragen außerdem zu einem nachhaltigen interkulturellen Verständnis bei. Die Schüler:innenlernen nicht nur Unterschiede, sondern vor allem auch Gemeinsamkeiten zwischen ihren Kulturen zu schätzen und entwickeln eine offene und tolerante Haltung gegenüber anderen Kulturen.Der regelmäßige Besuch der Schule, wo die deutschen und argentinischen Schüler:innen gemeinsam arbeiteten und sich über ihre jeweiligen Bildungssysteme und Alltagsleben austauschen, fördert in diesem Sinne nicht nur das interkulturelle Verständnis, sondern stärkt auch die Freundschaften zwischen ihnen.

Darüber hinaus unternehmen sie Ausflüge in die umliegende Natur, um die atemberaubende Landschaft Argentiniens zu erkunden, „vor zwei Wochen sind wir dann in Iguazú gewesen, was definitiv ein Highlight war! Die Cataratas de Iguazú (die Wasserfälle am Iguazú) sind so unglaublich beeindruckend, und für einen Tag waren wir auch in Brasilien“, so Alexa. Auf einen weiteren Schultrip – zelten in Sierra de la Ventana – sowie eine Fahrt mit der Fähre nach Colonia in Uruguay fiebern unsere beiden Schülerinnen noch.

Ein Austauschprogramm zu erleben ist eine unvergessliche Erfahrung voller kultureller Entdeckungen, spannender Aktivitäten und bereichernder Begegnungen. Die Schüler:innen kehren nicht nur mit vielen neuen Erlebnissen und Erinnerungen nach Hause zurück, sondern auch mit einer bereicherten interkulturellen Perspektive und neuen Freundschaften, die über Ländergrenzen hinausgehen.

Medialunas, Alfajores und Mate mit Freunden werden wir in Deutschland auf jeden Fall vermissen!“, so die beiden Schülerinnen. Wir wünschen ihnen noch eine schöne Restzeit dort und der nächsten Gruppe von sieben Schüler:innen der Jahrgangsstufe 10 ab Ende Juni auch so eine tolle Erfahrung in der Stadt des Tangos.

Silvina Eckerdt

[1]Das International Baccalaureate (Internationales Abitur, Internationale Matur[a]) ist ein international anerkannter Schweizer Schulabschluss, der von der in Genf ansässigen Organisation du Baccalauréat International (OBI), englisch International Baccalaureate Organisation, vergeben wird.

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Schüleraustausch 2024 – unser Besuch der Schule IES-Cártima – Málaga/Spanien

Der zweite Teil des Schüleraustauschs mit Spanien fand in der Woche vom 13. bis zum 20.03.2024 statt und wurde von Frau Roggendorf und Frau Eckerdt begleitet. Für unsere 24 Schüler:innen der Jahrgangsstufe 9 hieß es nun nach dem ersten Kennenlernen im Dezember 2023, ihre Partner:innen zu Hause in Cártima kennenzulernen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und diese neuen Freundschaften in einem anderen Ambiente zu erleben.

Dort angekommen wurden wir mit einem wunderschönen Frühstück empfangen. Das war der Anfang einer sehr schönen Woche, in der es „normalen“ wie auch besonderen Unterricht für uns gab. So haben wir an einem Englisch-Quiz und einem Flamenco Workshop teilgenommen. Beim Lernen der ersten Schritte haben wir unglaublich viel gelacht. Außerdem haben die Schüler:innen einer 7. Klasse eine Art Kultur-Messe über Andalusien für uns vorbereitet. Mit sehr schönen Prospekten und typischen kulinarischen Gerichten sowie Musik haben sie uns ganz Andalusien auf einem Blick gezeigt. Wir waren begeistert über die ganze Arbeit, die sie sich für uns gemacht haben.

Bei schönem Wetter haben wir alle viel Zeit draußen verbracht, auf dem Platz des Ortes neben der Schule oder mit einigen Ausflügen, z.B. nach Ronda, wo wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten mit einer Stadtrallye gesehen und vieles über die maurische Kultur und die Geschichte und Kultur der Region kennengelernt haben. Mit einer Stadtführung in Málaga hat uns Virginia, die Lehrerin des IES-Cártima, viele interessante Orte wie den mercado central, la Alcazaba, el centro Pompidou und das Picasso Museum gezeigt, wo wir auch eine schöne Führung hatten. Málaga ist außerdem bekannt für die procesiones de Semana Santa – Osterprozessionen – und wir hatten das Glück, dass eine Mutter aus der Schule uns einige prunkvoll geschmückte Pasos – heilige Stühle/Wagen – zeigen konnte.

Durch all diese Ausflüge sowie das Leben bei den Familien haben unsere Schüler:innen viele neue Erfahrungen gesammelt, ihre sozialen Kompetenzen gestärkt sowie ihre Kreativität und Sprachkompetenz in alltäglichen Situationen auf die Probe gestellt … und entwickelt.

Interkulturelle Kompetenz, d.h. die Fähigkeit, effektiv und respektvoll mit Menschen aus einer anderen Kultur zu interagieren und zu kommunizieren, stand und steht als Ziel einer solchen Begegnung. Dazu gehören das Wissen und Verständnis sowie die Wertschätzung der kulturellen Unterschiede, die Fähigkeit, über eine andere Perspektive nachzudenken, und die Bereitschaft, im Dialog, im Austausch zu bleiben.

Dieser Schüleraustausch war eine großartige Möglichkeit, interkulturelles Lernen zu fördern und die Perspektiven aller Teilnehmer:innen zu erweitern.

Ein großes Dankeschön an alle, die direkt oder indirekt an dieser bereichernden Erfahrung teilgenommen haben.

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