Beim diesjährigen Känguru-Wettbewerb der Mathematik konnten sich einige SchülerInnen der Klassen 5 bis 7 über Urkunden und Preise freuen, da sie bei den Knobelaufgaben des Wettbewerbs besonders gut abgeschnitten haben.
Die Sporthelferausbildung fand als freiwillige Arbeitsgemeinschaft für die Jahrgangsstufe 9 bei Frau Köster mit 23 Sporthelfer:innen statt. Wir trafen uns jeden Dienstag in der achten und neunten Stunde und befassten uns mit verschiedenen Sportarten. Anfangs spielten wir viele Kennenlernspiele, um eine Gruppendynamik zu erzeugen. Im weiteren Verlauf der Ausbildung lernten wir viele Sportarten wie Tischtennis, Fußball, Volleyball und Parcours näher kennen. Darunter fielen die einzelnen Regelwerke und die dazugehörigen Variationen.
Um die Trainerfähigkeiten zu stärken, durften wir in Gruppen eine Stunde zum Thema Basketball selbst planen. Diese Sportstunden führten wir mit den Kursteilnehmer:innen durch und bekamen im Anschluss ein Feedback. Neben vielen praktischen Einheiten lernten wir auch Theoretisches, wie Erste-Hilfe, rechtliche Grundlagen und die Voraussetzungen, die man als Sporthelfer:in erfüllen muss.
Nach gelungener Sporthelferausbildung wird man von Sportlehrkräften auf einzelnen Sportveranstaltungen als Schiedsrichter, Punktezähler oder Zeitstopper eingesetzt, wie zum Beispiel beim Milchcup, den Jahrgangsstufenturnieren oder den Abiturprüfungen. Zudem können ausgebildete Sporthelfer:innen nun auch AGs selbst leiten, wie Alina und Hannah aus der 9f, die nun eine Tanz-AG leiten. Außerdem hilft das Sporthelferzertifikat auch, wenn man im späteren Berufsleben mit Coaching oder Sport zu tun hat.
Als Dankeschön für den freiwilligen Einsatz der neuen Sporthelfer:innen hat die Arbeitsgemeinschaft einen Ausflug zum Bleibtreusee gemacht und Wasserskifahren ausprobiert. Alle hatten sehr viel Spaß und haben den Tag genossen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man neben der sportlichen Weiterbildung auch im Bereich Teambildung Fortschritte machte, da man viele neue Leute kennenlernte und mit ihnen gemeinsam Themen erarbeitete und Sport trieb.
Abschließend können wir die Sporthelferausbildung sehr weiterempfehlen, weil die AG sehr viel Spaß gemacht hat!
Wen soll ich wählen? Was zählt die Erststimme? Was die Zweitstimme? Wie läuft der Wahlvorgang eigentlich ab? Nach der Diskussion mit den Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten des Wahlkreises am 3. Mai (hier der Artikel) hatten unsere Schülerinnen und Schüler nun – in der Woche unmittelbar vor der Landtagswahl am 15. Mai – die Gelegenheit, bei der Juniorwahl am Georg-Büchner-Gymnasium ihre Stimme abzugeben.
Die Idee der Juniorwahl ist es, den zumeist noch nicht wahlberechtigten Jugendlichen den Ablauf einer Wahl nahe zu bringen, um politische Gleichgültigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen bzw. einen Impuls für die demokratische (Wahl-)Beteiligung und Gestaltung zu geben. Deswegen organisierten unsere Schülerinnen und Schüler die Juniorwahl möglichst realitätsnah: sie bildeten einen Wahlvorstand, legten ein Wählerverzeichnis an, füllten die Wahlbenachrichtigungen aus und gestalteten den Wahlraum mit den Wahlkabinen inklusive einer Wahlurne. Am Ende bekam im Wahllokal jede(r) Wähler(in) aus den teilnehmenden Klassen und Kursen seinen bzw. ihren Wahlzettel ausgehändigt.
Obgleich es in einer Demokratie üblicherweise – so auch am GBG – ein Wahlrecht, aber keine Wahlpflicht gibt, war die Wahlbeteiligung der 498 wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler sicher auch aufgrund des organisatorischen Ablaufs – die Klassen gingen gemeinsam zum Wahlraum – mit 94,4 % besonders hoch – fast 40 Prozentpunkte höher als im Land. Ein Dank geht dafür auch an die (wie immer) sehr aktive SV für die informative wie ausführliche (Wahl-)Werbung!
Das Ergebnis gestaltete sich etwas anders als das der NRW-Landtagswahl insgesamt, hingegen liegt es schon etwas näher am GBG-Wahlkreis Köln II – aber seht selbst:
Landtagswahl vs. Juniorwahl am GBG – Zweitstimmenergebnis
Während bei der Landtagswahl die CDU die stärkste Kraft werden konnte, holten im Wahlkreis vom Georg-Büchner-Gymnasium, Köln II, ebenso wie bei der schuleigenen Juniorwahl die Grünen mit ihrem Kandidaten Frank Jablonski das Direktmandat (144 Erststimmen). Am GBG konnten sie auch mit 34,8 % die meisten Zweitstimmen für sich verbuchen.
Welche Parteien werben für die Landtagswahl am 15. Mai um unsere Stimmen? Was versprechen mir die Kandidatinnen und Kandidaten? Wen werde ich wählen, um die Geschicke unseres Bundeslandes die nächsten fünf Jahre zu bestimmen?
Zu diesen und anderen Fragen haben die Oberstufenschüler(innen) des Georg-Büchner-Gymnasiums am Dienstag, den 3. Mai 2022 – mitten in der heißen Wahlkampfphase – mit den Landtagskandidat(inn)en der etablierten Parteien des Wahlkreises (Köln II) und weiteren Parteienvertreter(inne)n aus dem Kölner Stadtrat und den Jugendorganisationen diskutiert.
Dafür hatten sich unsere Schülerinnen und Schüler im Vorfeld gründlich in den Sozialwissenschaftskursen mit den Wahlkampfthemen und Wahlprogrammen auseinandergesetzt und auf die Veranstaltung vorbereitet. Im organisatorischen Ablauf hat sich – wie auch zu den vorherigen Wahlen – einmal mehr das Verfahren der politischen Tischgespräche bewährt. Hierbei diskutiert ein(e) Politiker(in) mit ca. zwölf bis 15 Schülerinnen und Schülern. Nach einer angemessenen Zeit wird weiter rotiert. Dieses persönliche Format ermöglichte den Politiker(inne)n und den Schüler(inne)n nicht nur viel Redezeit, sondern auch ein persönliches Kennenlernen in einer direkten, offenen und tiefen Debatte.
In Anbetracht der aktuell bewegten Zeiten des Ukraine-Kriegs und seiner Herausforderungen, von Bundeskanzler Olaf Scholz als „Zeitenwende“ bezeichnet, war bei unseren Oberstufenschüler(inne)n ein besonders hohes politisches Interesse gegeben. Sie kamen engagiert mit den Politiker(inne)n des Wahlkreises ins Gespräch, stellten ihre Fragen und tauschten kritisch ihre Argumente aus. Neben der Energieversorgung, dem Klimawandel und der Bildung war der Angriff auf die Ukraine das beherrschende Thema: Wie können wir den Menschen in der Ukraine helfen? Welche Konzepte haben die Parteien – humanistisch, wirtschaftlich und militärisch?
… Und welchem Kandidaten, welcher Kandidatin gebt ihr eure Stimme? Die Möglichkeit zur Stimmabgabe gibt es schon in dieser Woche bei der Juniorwahl am GBG.
Foto – Diskutierende Politiker(innen) + Schulleitung:
Michael Kowalski, Silvio Crapis, Eileen Woestmann, Anna Kipp, Sofia Fellinger, Attila Gümüs, Carolin Butterwegge, Ulf Ußner, Oliver Seeck
Fehlend auf dem Foto:
Dr. Eva Maria Ritter, Bernd Petelkau
Wir als SoWi-Zusatzkurs der Q2 haben unter der Leitung von Frau Gillißen beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2021 teilgenommen und einen Geldpreis in Höhe von 100 Euro gewonnen.
Die Idee, am Wettbewerb teilzunehmen, wurde im September 2021 von Frau Gillißen vorgeschlagen und wir stimmten im Kurs darüber ab, ob wir die Teilnahme befürworten, oder nicht. Die Mehrheit entschied sich dafür. Da unterschiedliche Projekte zur Auswahl standen, gab es verschiedene Möglichkeiten, den Wettbewerb anzugehen, denn wir mussten vorerst klären, ob wir den Kurs in Kleingruppen aufteilen, die dann jeweils ein Thema bzw. Projekt erarbeiten, oder ob wir uns für ein Projekt entscheiden, welches wir als gesamter Kurs bearbeiten. Wir debattierten viel und sammelten verschiedene Meinungsbilder. Die Kleingruppen bereiteten eine Planskizze ihres Projektes vor, doch letztendlich entschieden wir uns für das Projekt „Musik trifft Politik“, welches wir als gesamter Kurs angehen wollten, da es uns vorrangig interessierte.
Das Projekt beinhaltete die Aufgabe, einen Podcast aufzunehmen, in welchem die Lieder „Imagine“ von John Lennon, „Dear Mr. President“ von P!NK und drei weitere Lieder unserer Wahl, die politische Bezüge aufweisen, analysiert werden sollten. Wir wählten „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ von Danger Dan, „Where Is The Love?“ von den Black Eyed Peas und „Same Love“ von Macklemore aus. Alle Lieder sollten wir musikalisch und sprachlich analysieren und Gemeinsamkeiten sowie wichtige Kerngedanken, bezogen auf Themen wie beispielsweise Rassismus und Diskriminierung, herausarbeiten.
Diese intensive Auseinandersetzung mit den Liedinhalten war äußerst interessant und wir kamen zu vielen verschiedenen Ergebnissen, die das Bewusstsein für solche Thematiken anregten. Zudem entwickelten wir den Plan, dass wir uns in Kleingruppen mit den einzelnen Liedern beschäftigen und die Ergebnisse anschließend dem Kurs präsentieren, sodass wir daraus dann einen stimmigen Podcast entwerfen konnten. Auch die Frage, wie wir technisch ausgestattet sein müssen, um den Podcast qualitativ hochwertig aufnehmen zu können, klärten wir und beschlossen, die jeweiligen Lieder während der Analyse im Hintergrund abzuspielen, um noch mehr Atmosphäre zu erzeugen. Auch die Rollenverteilung wurde thematisiert, denn wir benötigten einen Moderator und verschiedene Sprecher und Sprecherinnen, die jeweils ein Lied vorstellten und interpretierten. Nachdem alle Gruppen Skripte entwarfen, nahmen wir den Podcast mehrmals auf und entschieden uns für eine Aufnahme, die wir anschließend im Dezember 2021 an das Wettbewerbsportal schickten.
Im März 2022 erreichte uns dann die freudige Nachricht, dass wir mit unserem Projekt einen Geldpreis in Höhe von 100 Euro gewonnen hatten. Wir gönnten uns daraufhin ein leckeres Eis und spendeten den Rest des Geldes in unsere Abikasse. Die Erarbeitung des Projekts hat uns gezeigt, dass in vielen Liedern politische Aussagen verborgen sind, die wichtige Botschaften vermitteln und beispielsweise an Gleichberechtigung und Toleranz appellieren und deswegenbedeutsame Zeichen setzen.
– Abitur-Kunst-Kurse 2022 zeigen Ergebnisse aus dem Kunstunterricht –
Eine Kooperation des Rhein-Centers mit dem Georg-Büchner-Gymnasium
Am Donnerstag, den 7. April wurde unsere temporäre Ausstellung „Vorübergehend“ offiziell im Rhein-Center eröffnet. Mit dabei waren unter anderem unser Schulleiter Ulf Ußner, der betreuende Kunstlehrer Herr Holtgrewe sowie Center-Manager Stephan Antwerpen.
Im Rahmen dieser Ausstellung zeigen wir, Schüler:innen zweier Kunst-Kurse des Georg-Büchner-Gymnasiums, in einem ausgeräumten, nicht renovierten Ladenlokal unsere fotografischen und plastischen Arbeiten.
Dabei handelt es sich zum einen um Rollagen, die als Vorbild-Nachbild-Kompositionen inszenierte Fotografie und kunstgeschichtliche Portraitmalerei des Barock transformierend thematisieren.
Des Weiteren präsentieren wir unsere plastischen Arbeiten mit der Überschrift „Plastik und Musik im Dialog“. Zu dieser Idee haben wir Reliefs mit surrealistischen Tendenzen ausgearbeitet, welche sich mit verschiedensten prominenten Musikern befassen. So werden zum Beispiel Persönlichkeiten wie Brian Jones, Amy Winehouse oder Lady Gaga durch experimentelle Ausarbeitungen mit Stoffen portraitiert. Als Werkstoffe haben wir gebrauchte, also gefundene Materialien und Textilprodukte verwendet, sogenannte „Objet Trouvé“. Bei den Einzelbestandteilen haben wir auf die Verwendung verschiedener Körper, Texturen, Formen und deren Ausbildung in die dritte Dimension geachtet. Assemblagen (plastische Collagen) aus verschiedensten geometrischen und freien Formen sollen den Charakter der Künstler:innen und ihrer Musik im Körper-Raum-Bezug visualisieren. Kompositorische Bildspannung durch experimentierende Kontrastierung von Form, Richtung, Quantität und Qualität bilden die zentrale gestalterische Rahmenbedingung unserer sehr individuellen Arbeitsergebnisse. Inspirierend für unsere Werkreihe „Plastik und Musik im Dialog“ waren plastische Werke von Frank Stella, Louise Bourgeois sowie Arte Povera, dadaistische und surrealistische Strömungen der Kunstgeschichte.
Der erste Tag in der Schulgarten-AG fing schon einmal gut an. Wir ernteten die bereits im Sommerferienprojekt gepflanzten Kräuter und verarbeiteten sie zu einem leckeren Quark. Unser erstes „Mittagessen“, Kräuterquark mit frischem Baguette, war schnell zubereitet und sehr lecker. In den nächsten Wochen hat sich ein Rhythmus entwickelt, in dem wir die erste Stunde im Garten gearbeitet und in der zweiten Stunde gekocht und gegessen haben.
Die Herbst- und Wintersaison war und ist spannend, aber auch anstrengend (und ohne „Mittagessen“!): Wir mussten viel Unkraut zupfen, umgraben, fräsen und bauen. Durch die Unterstützung unseres Fördervereins haben wir nicht nur viele Gartenwerkzeuge, sondern auch eine Gartenfräse zum Umgraben und zwei Komposter kaufen können.
Wir haben aber auch unseren Garten für die kommende Saison geplant. Dabei haben wir uns für eine Mischung aus Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen entschieden. Zudem wollen wir eine Wildblumenwiese anlegen, um auch möglichst vielen Insekten ein Zuhause zu geben. Zu gegebener Zeit wird sicherlich auch der ein oder andere Baum seinen Platz im Garten finden. Doch das ist erstmal Zukunftsmusik.
Wenn ihr Lust habt mitzumachen kommt einfach vorbei. Wir treffen uns immer dienstags von 13.35 15.10 Uhr in B026 und im Schulgarten.
Max Weiss (für die Schulgarten-AG des Georg-Büchner-Gymnasiums)
Zwei Jahre zwangsbedingte Corona-Pause konnten dem Volleyball-Schulteam der Mädchen weder die Freude am Volleyball nehmen noch ihre Fähigkeiten auf dem Spielfeld: Mit überzeugenden Leistungen qualifizierten sich die 9er-Mädchen auf den Stadt- und (Regierungs-)Bezirksebenen direkt wieder für das NRW-Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“. Für das Turnier – an dem die sechs besten Teams aus Nordrhein-Westfalen teilnehmen – hatte der USC-Münster dankenswerter Weise seine Sporthalle zur Verfügung gestellt. Damit war für eine tolle Volleyball-Atmosphäre gesorgt!
Die GBG-Volleyballerinnen waren hochmotiviert und hatten im Vorfeld sogar eine extra Trainingseinheit eingelegt. Dazu brachten sie einen hervorragenden Teamgeist und eine hohe Konzentration mit in die Halle. Das alles wurde gleich im ersten Spiel gegen das Max-Planck-Gymnasium aus Bielefeld mit einem klaren 2:0-Sieg belohnt.
Im zweiten Spiel ging es dann gegen das Mariengymnasium Münster um den Gruppensieg und Finaleinzug. Hier gelang es unserem Schulteam, die körperlich deutlich überlegenen Gegnerinnen fortlaufend zu langen und hart umkämpften Ballwechseln zu zwingen. Dennoch ließ sich in den jeweils späteren Satzteilen die 0:2-Niederlage nicht verhindern.
Letztendlich aber folgte bei den GBG-Volleyballerinnen nach der ersten Enttäuschung über die Niederlage die mehr als berechtigte Freude über die eigene Leistung. Sie haben den 3. Platz in Nordrhein-Westfalen erreicht!
Team:
Lucia Georgias, Frida Caspers, Julia Trömel, Leyan Cat, Elina Eisebit, Alexa Ruschewitz, Jule Albert (krank), Jette Heitmann