Lernen

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Schulmeisterschaften im Rugby

Die Bedingungen waren nicht einfach, denn viele Schülerinnen und Schüler haben noch am gleichen Tag eine Klausur geschrieben. So starteten die ersten offenen Kölner Schulmeisterschaften im 7er Rugby etwas verspätet. Doch das spätsommerliche Wetter und der sanfte Geist der Sportart gespielt von Ladies  und Gentlemen erlaubten einen wunderbaren Tag. Die Gäste vom Abteigymnasium Brauweiler und der Friedrich Ebert Realschule Köln kämpften um das Lederei gegen unsere Team aus dem siebten und neunten Jahrgang im Tag-Rugby. Die älteren Schülerinnen und Schüler aus der Sek. II spielten in einer moderaten Form des Vollkontakts.

Unsere Begeisterung ist ungebrochen und zusammen mit dem Landesverband und der Rugbyabteilung des ASV-Köln streben wir für 2017 an die ersten offiziellen Kölner Schulmeisterschaften im Rugby ausrichten zu dürfen.

Stephan Hierholzer

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Stadtmeisterschaften Leichtathletik 2016

… oder trübes Wetter – sportliche Schüler – gute Stimmung

4 Tage nach einem 5. Platz beim Sprintcupfinale 2016 waren wieder 36 sportliche Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums bei den Stadtmeisterschaften Leichtathletik am 20. September 2016 im Einsatz.

Trotz des relativ trüben Wetters und einem stark verbesserungswürdigen Zeitplan, gab es für die begleitenden Lehrer „nix zu meckern“. Nicht alle Teilnehmer konnten wie Nick Jansen und Stefan Banov ihre Bestleistungen in die Höhe schrauben, aber etliche gute und sehr gute Leistungen und Platzierungen erzielen.

So gewann Nick Jansen (9e) den Hochsprung mit 1,60m, und Stefan Banov (Q1) das Kugelstoßen mit 14,78m. Beide siegten außerdem im Weitsprung der männlichen Jugend (U16/ U18) genauso wie Celina Richter (Q1), die zudem im Kugelstoßen die Nase vorn hatte. Weitere erste Plätze erzielten Hannah Schneider (8d) im Ballwerfen, Noah Graef (7e) über 75m und Olivia Riedel (7f) im Weitsprung und über 75m.

2. und 3 Plätze belegten Benedikt Stepkes Hendrik Koch (beide 8a), Luzie, Hellmig (8b), Justin Cziongalla (7e), Timucin Kocabas (Q1), Franziska Gießler (Q1), Santiago Köver, Alessio Schiliro (beide 6a) und kaum ein Schüler fuhr ohne eine Platzierung unter den ersten 6 nach Hause. Details können unter http://www.zeitmess.de/download/ergebnislisten/2016-0920_ERG_Koelner_Stadtm.pdf nachgelesen werden.

Fazit: Ein sportlich sehr erfolgreicher Tag mit vielen großartigen Leistungen.

Einziger Wermutstropfen: uns fehlt ein einheitliches Trikot sowie ein gemeinsames Foto aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Insofern sind die Ziele für 2017 schon formuliert.

Wir danken unseren Praktikanten Jenny und Luis für die tatkräftige Unterstützung und freuen uns auf die Stadtmeisterschaften 2017, bei denen IHR hoffentlich wieder antreten werdet.

Nils Grützmacher und Andrea Schäfer

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5. Platz beim Sprintcup-Finale!

Am letzten Freitag (16.09.16) haben die Sprinterinnen und Sprinter des Georg-Büchner-Gymnasiums einen grandiosen 5. Platz beim diesjährigen Sprintcup-Finale belegt. Bei starker Konkurrenz von 32 Schulen konnte damit der Erfolg aus dem letzten Jahr wiederholt werden.
Bei traumhaften Bedingungen konnten sich 5 der 14 Teilnehmer für einen Platz in den Finalläufen qualifizieren. Bei den Mädchen Jahrgang 2004 belegte Agnes Ziemnicki den 5. Platz. Tobias Herberts (Jahrgang 2002) erreichte den 3 Platz. Eine Überraschung gab es bei den Jungs Jahrgang 2001. Tom Teigler, der sich an unserer Schule für die Finalveranstaltung im letzten Schuljahr qualifizierte, aber zu diesem Schuljahr die Schule gewechselt hat, tauchte unerwartet auf der Sportanlage auf und konnte für das GBG an den Start gehen. Vielen Dank Tom! Er bestätigte seine Sprinterqualitäten mit einem Sieg im Finale. Conrad Scheidweiler, der ebenfalls das 2001er Finale erreichte belegte den 4. Platz. Wie auch in den letzten Jahren ging Timucin Kokabas (Jahrgang 2000) mit hohen Erwartungen an den Start. Er erreichte den Finallauf und konnte sich mit einem Sturz nach dem Zieleinlauf den 3. Platz auf dem Treppchen sichern. Leider verpassten Lena Weber und Helena Sander (beide Jahrgan 2002) mit dem 7. und 8. Platz nur knapp das Finale. Ebenso Tim Homeyer (Jahrgang 2005) mit dem 8. Platz.

Alle weiteren Platzierungen können in Kürze auf der Homepage des ASV Köln eingesehen werden.

Gratulation an alle!

Nils Grützmacher

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Spanienfahrt der EF

Zu einem ungewöhnlichen Termin ging es in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien mit 14 Schüler/innen aus der damaligen EF nach Barcelona. Neben Stadt, Kultur, Essen und Strand erwarteten die Teilnehmer/innen auch kleine Aufgaben, die den Einsatz der spanischen Sprache erforderten.
Erkenntnis: Die Spanier sind super nett und fröhlich und die Kommunikation klappt (irgendwie).

Außerdem half auch hier und da unsere ehemalige Fremdsprachen-Assistentin Paula Solana, die extra aus dem Baskenland angereist war, um mit uns die drei Tage in Barcelona zu verbringen.

Der letzte Abend endete am Strand mit Erzählen, Singen und sogar einer gemeinsamen Sardanas-Tanzeinlage.

Es war kurz, aber sehr schön!

Anna de Torres

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GK Sozialwissenschaften in Straßburg

Am sehr frühen Freitagmorgen ging die Reise nach Straßburg los. Nach einer langen Fahrt im Flixbus kamen wir endlich in Straßburg an. Nach einem kurzen Check-in ging es in die City. Das Programm startete mit dem Besuch des Straßburger Münsters und einem langen Aufstieg aufs Dach. Anschließend folgte ein Spaziergang durch die Stadt. Den Abend ließen wir gemütlich in kleinen Gruppen ausklingen.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zum Europaparlament und besichtigten eine Ausstellung über den Europarat und das Europaparlament. Am Nachmittag stand uns ein kulturelles Wahlprogramm zur Auswahl. Die Gruppe fand sich in La Petite France wieder zusammen, um die Altstadt zu erkunden. Im Anschluss wurden in einem Restaurant französische Delikatessen geschmaust. Der gelungene Abend endete mit dem emotionalen Sieg bei der Fußball-EM gegen Italien. Weil keine Bahnen mehr fuhren, machten wir uns auf den 7 km langen Weg zurück zum Hotel und fielen müde ins Bett.

Am Sonntag ging es dann auch schon wieder zurück nach Köln. Die Fahrt nach Straßburg hat uns sehr gut gefallen.

Lehrer: Jasmin Reimann, Dieter Brüggershemke
Bericht von: Frieda, Felicitas, Hannah, Kleo, Jenna und Paula

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Die Klasse 6e beim Olympic Day 2016

Jedes Jahr feiern Millionen Menschen in mehr als 160 Ländern den Olympic Day. Sie erinnern damit an die Gründung des Internationalen Olympische Komitees am 23. Juni 1894, der zwei Jahre später die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen folgten. Als internationaler Tag der Begegnung sollen insbesondere jungen Menschen die zentralen olympischen Werte Fairplay, Freundschaft und Respekt vermittelt werden.

Mit etwas Glück konnte die Klasse 6e einen Teilnehmerplatz über die Warteliste für dieses Sportereignis am Sport und Olympiamuseum ergattern. Bei traumhaftem Wetter gab es für die Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Angebot an Sportarten zum Ausprobieren. Neben den Klassikern wie Fußball, Basketball oder Handball gab es auch die Möglichkeit zum Bogenschießen, Rollstuhlbasketball oder Golf, um nur einige zu nennen. Bei den hochsommerlichen Temperaturen blieb die abschließende Wasserschlacht natürlich nicht aus.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, die die Vorfreude auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (übrigens eine Partnerstadt von Köln) angefacht hat.

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Schnupperuni Chemie für Schülerinnen

Im zweiten Halbjahr haben sich Rebecca Stöckle (9e) und Fabienne Themann (9f) erfolgreich an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln beworben und erhielten die Möglichkeit zwei Tage Uniluft zu schnuppern. Neben den vielen Experimenten rund um die Cola gab es Vorlesungen und Informationen über das Studium und die Arbeitsmöglichkeiten in der Chemie. Mehr dazu in dem Bericht mit Momentaufnahmen:

Tag 1:

Nach unserer Ankunft um 9:45 Uhr am Department für Chemie wurde zunächst die Anwesenheit der Schüler kontrolliert. Dann gingen wir zur Begrüßung in einen der Hörsäle, wo wir uns dann einen Überblick über unseren Tagesablauf verschaffen konnten. Im Anschluss daran hörten wir eine halbstündige Vorlesung aus dem Bereich der Physikalischen Chemie, anschließend eine weitere Vorlesung aus dem Bereich der Anorganischen Chemie. Ab 12 Uhr hatten wir eine einstündige Mittagspause in der Mensa der Universität zu Köln, wo wir zusammen mit den anderen Schülern essen gingen. Nun kam der Laborteil; die gesamte Zeit sollten wir uns mit dem Thema Cola auseinandersetzen:

Wie viel Chemie steckt in der Cola?

Worin unterscheidet sich Cola von anderen Limonaden?

Wie kann man die Inhaltsstoffe von Cola nachweisen?

Wir gingen mit Dr. Volker von der Gönna in die Labore der Uni und legten professionelle Schutzkleidung an. Nun sollten wir in kleinen Gruppen eine unbekannte Cola-Probe analysieren und herausfinden, um welche Cola-Sorte (Cola light, Cola vanilla, Mezzo-Mix, Cola mit Zitrone und normale Cola) es sich handelt. Dabei nutzten wir an sieben Stationen Verfahren wie das Eindampfen, die Kalkwasserprobe, die Bestimmung des pH-Werts und der Dichte sowie der Natriumnachweis mithilfe eines Magnesiastäbchens. Es wurde so lange experimentiert, bis alle komplett fertig waren, was ein gutes Stehvermögen voraussetzte. Bei unserer Probe konnte man, alleine auf Grund der Farbe, schnell vermuten, dass es sich um Mezzo-Mix handelt. Am Ende trugen alle Gruppen ihre experimentellen Ergebnisse zusammen, Vermutungen wurden kontrolliert und es stellte sich heraus, dass es nicht alle Gruppen geschafft hatten ihre Probe richtig zu analysieren, wir lagen jedoch vollkommen richtig.

Um ca. 15:30 Uhr waren wir dann fertig und machten uns auf den Weg nach Hause.

Tag 2:

Nach einer kurzen Begrüßung um 10:15 Uhr ging es mit einer Vorlesung aus der Biochemie weiter, wobei der Schwerpunkt auf dem biotechnologischen Verfahren der Fermentation lag: So erfuhren wir beispielsweise wie Bionade entsteht. Im Anschluss hörten wir uns noch eine Vorlesung aus der Organischen Chemie an und gingen, wie am Tag davor, in die Mittagspause.

Direkt danach bekamen wir Informationen zum Studium der Chemie und erfuhren, welche Berufe man danach ergreifen kann. Als Abschluss machten wir noch ein kleines Quiz.

Fazit:

Die Schnupperuni Chemie war sehr informativ, da uns die unterschiedlichen Bereiche der Chemie näher gebracht wurden und wir schon einmal „schnuppern“ konnten, wie es sich als Student in den Hörsälen anfühlt. Die Experimente waren besonders für die Schüler der 8. Klasse neu, da wir als Neuntklässler schon einige grundlegende Versuche in der Schule gemacht hatten.

Von Fabienne Themann und Rebecca Stöckle

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Schüler an der Universität im Wintersemester 2015/2016

Franziska Gießler (EF) und Franziska Küppers (Q1) haben im Wintersemester an den Chemischen Instituten der Universität zu Köln die Vorlesung „Toxikologie und Rechtskunde“ sowie die dazugehörigen Übungen besucht und die abschließende Klausur mit der Note gut bestanden (Hochachtung und Gratulation für diese außergewöhnliche Leistung). Diese Vorlesung thematisiert u. a. den Weg eines Arzneimittels (von der Idee bis zum Patienten) auch unter Berücksichtigung der Nutzen-Risiko-Bewertung. Sie veranschaulichen ihre Erfahrungen an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät in folgendem Bericht:

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,

wir, Franzi Gießler/EF und Franziska Küppers/Q1, hatten im letzten Wintersemester (2015/2016) als Schülerstudentinnen die Möglichkeit, Vorlesungen an der Universität zu Köln zu besuchen. Dabei konnten wir viele spannende und sowohl für die Schule, als auch für den Alltag nützliche Erfahrungen sammeln, über die wir euch im Folgenden gerne etwas berichten möchten.

Was genau haben wir überhaupt an der Universität gemacht?

Zuerst einmal haben wir uns, da wir beide sehr an Chemie interessiert sind, bei dem Projekt „Schüler an der Universität zu Köln“ beworben. Dieses Projekt bietet Schülerinnen und Schülern, die in der Schule die erforderlichen Leistungen erbringen, die Möglichkeit, Vorlesungen im Bereich der Naturwissenschaften, aber auch in der Philosophischen und in der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gemeinsam mit den normalen Studenten zu besuchen, Klausuren mitzuschreiben und allgemein erste Erfahrungen an der Universität zu sammeln.

Unsere Bewerbungen um einen Schülerstudiumsplatz für die Vorlesung „Toxikologie und Rechtskunde“ wurden beide angenommen und somit konnten wir jeden Montag die „Übung“ (12:00 – 13:00 Uhr), in der man die Vorlesungsinhalte nochmal aufgabenbezogen wiederholt hat, sowie die Vorlesung (14:00 – 16:00 Uhr) besuchen.

Ich, Franzi, habe sowohl die „Übungen“ als auch die Vorlesung besucht. Zwischen „Übung“ und Vorlesung gab es eine einstündige Mittagspause, die ich aber hauptsächlich dazu genutzt habe, Schulstoff nachzuarbeiten. Denn um die Übung und die Vorlesung besuchen zu können, war ich jeden Montag ab der fünften Schulstunde vom Unterricht freigestellt, den versäumten Unterrichtsstoff musste ich eigenständig nacharbeiten. Dazu habe ich mir schon vorab in der ersten Pause einige Unterrichtsmaterialien von meinen Lehrern abgeholt und erfragt, was in der Stunde, die ich verpasse, behandelt wird. Somit ist das Schülerstudium auch mit einem zusätzlichen Zeitaufwand verbunden, denn es müssen zudem noch die Vorlesungsinhalte nachgearbeitet werden.

Welche Inhalte wurden in der Vorlesung „Toxikologie und Rechtskunde“ vermittelt?

Die Vorlesung „Toxikologie und Rechtskunde“ war insbesondere dazu gedacht, die Studenten auf spätere praktische Anwendungen während des Studiums vorzubereiten. Im Vordergrund dieser Vorlesung stand daher vor allem die Frage: Welche Gefahren gehen von Chemikalien aus, und wie kann man sich vor diesen Gefahren schützen? Deshalb war diese Vorlesung auch für uns sehr nützlich, da viele wichtige Grundlagen für den Umgang mit Chemikalien, aber auch Grundlagen für die Biologie und sogar einiges an Allgemeinwissen vermittelt wurde.

So haben wir zum Beispiel die Organsysteme des Menschen kennengelernt, um festzustellen, wo besonders empfindliche Angriffsstellen für Chemikalien liegen. Die lateinischen Fachbegriffe wie z.B. Pankreas oder Trachea kann man für den Biologieunterricht in der Schule nie zu früh lernen, und zu wissen, wie der Weg der Nahrung durch das Verdauungssystem aussieht, ist auch gut für die Allgemeinbildung. Andere Themengebiete waren zum Beispiel die Kennzeichnung von chemischen Substanzen, Untersuchungsmethoden und verschiedene Teilgebiete der Toxikologie wie z.B. die Immuntoxikologie.

Was für Erfahrungen haben wir gemacht und was bringt uns dieses Schülerstudium für die Zukunft?

Ich, Franzi, habe zum ersten Mal Vorlesungen an der Uni besucht. Dabei ist mir besonders aufgefallen, wie schnell und umfangreich alles vermittelt wird. So lernt man z.B. als Grundlage für die Immuntoxikologie den Aufbau des Immunsystems. Dieses Thema haben wir in der 9. Klasse in Biologie schon sehr umfangreich besprochen, dachte ich zumindest: denn ich musste feststellen, dass mein Wissen gerade so für die ersten fünf Minuten der ersten Vorlesung zu diesem Thema gereicht hat.

Für die Klausur mussten wir wirklich viel lernen, da der Inhalt des gesamten Semesters abgefragt wird, und eine Klausur an der Uni somit deutlich umfangreicher ist als eine Klausur in der Schule. Wir haben uns beide Lernblätter als Vorbereitung auf die Klausur geschrieben, wobei wir die Inhalte aus unseren Vorlesungsmitschriften (Ja, wenn man etwas von der Vorlesung mitnehmen will, muss man immer unaufgefordert mitschreiben) sortiert zusammengeschrieben haben.

Ich, Franziska, habe bereits im letzten Sommersemester eine Vorlesung an der Universität besucht, daher kannte ich mich an der Uni schon ein wenig aus. Ich fand, dass die Vorlesung allgemein sehr gut strukturiert und somit leicht mit zu verfolgen war. Mir hat auch besonders gut die Vielfalt der Themen gefallen, da das Thema „Toxizität von chemischen Substanzen“ von vielen Seiten beleuchtet wurde.

Wir haben beide die Klausur bestanden und ein Zertifikat erhalten. Wenn wir Chemie oder wie ich, Franziska, Pharmazie studieren wollen, kann uns die bestandene Klausur angerechnet werden. Gleichzeitig macht sich das Zertifikat auch gut im Lebenslauf oder bei Bewerbungen.

Um mit dieser zusätzlichen Belastung zurecht zu kommen, ist viel Organisationsfähigkeit, Selbstständigkeit und vor allem Motivation erforderlich, wobei die Motivation der Schülerstudenten, zumindest so wie wir es erlebt haben, oft höher ist als die der normalen Studenten. War der Hörsaal bei der ersten Vorlesung noch sehr voll, wurde er mit der Zeit immer leerer und kurz vor Weihnachten waren auch einmal nur sechs Schülerstudenten und vier normale Studenten anwesend.

Fazit

Uns beiden hat das Schülerstudium insgesamt sehr gut gefallen. Insbesondere die Lernatmosphäre an der Uni fanden wir sehr angenehm, und es war eine gute Gelegenheit für uns schon mal das System an der Universität genauer kennenzulernen und unseren Wissensbereich zu erweitern. Empfehlenswert ist ein Schülerstudium in diesem Bereich für alle, die naturwissenschaftlich interessiert sind, in der Schule gute Leistungen erbringen, die nötige Motivation haben und den zusätzlichen Aufwand und die Belastung gerne in Kauf nehmen.

Die Vorlesung „Toxikologie und Rechtskunde“ eignet sich gut als Einstiegsvorlesung, da sie nicht ganz so komplex ist wie andere Vorlesungen und man vorher nicht allzu viel Stoff, den man in der Schule noch nicht hatte, aufarbeiten muss. Außerdem ist diese Vorlesung eine Erstsemester Vorlesung, d.h. die anderen Studenten kennen sich auch noch nicht so gut an der Uni aus und man bekommt noch einiges erklärt.

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