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Die ersten Nachhaltigkeitsprojekttage am GBG

„Wenn wir die Klimakrise bewältigen wollen – und das wollen alle, auch wenn sie sich dessen noch nicht alle bewusst sind – dann müssen wir schnell handeln. Aber wir müssen auch mehr darüber reden. Und wer wäre besser geeignet dafür, neugierige Fragen zu stellen, als unsere Kinder?“ Das sagt Daniel Obst, nachdem er am 25. und 26. Januar in Workshops mit unseren fünften Klassen zum Thema Klima und Klimawandel gearbeitet hat. Die Workshops mit Herrn Obst waren Teil der Nachhaltigkeitsprojekttage, die dieses Jahr zum ersten Mal für alle Fünftklässler stattgefunden haben. Diese Projekttage waren ein Wunsch der SV, die es wichtig fand, dass vor allem jüngere Schüler:innen mehr über das Thema lernen können.

Außer ums Klima ging es dabei auch um den Müll, den wir alle alltäglich verursachen, und um Wege, ihn zu reduzieren oder sogar ganz zu vermeiden. Hierzu zeigte Silke Gimnich vom Braunsfelder Unverpacktladen Silva den Klassen, wie man beim Einkaufen, im Haushalt oder auch im eigenen Mäppchen darauf achten kann, Müll und vor allem unnötiges Plastik zu vermeiden.

Außer den Workshops mit den beiden Expert:innen gab es außerdem noch eine Ausstellung des Vereins Zero Waste Köln e.V. in der Bibliothek zu erkunden. Hier konnte man zum Beispiel entdecken, welche Wege unsere Nahrungsmittel zurücklegen, bis sie bei uns angekommen sind; unter welchen Umständen unsere Kleidung hergestellt wird und wie es den Arbeiter:innen dabei geht; woher der Plastikmüll kommt, der in den Weltmeeren schwimmt; oder wie der Klimawandel Menschen dazu treibt, ihre Heimat zu verlassen. Die Fünftklässler:innen konnten dabei viele Informationen entdecken, die in QR-Codes, auf Plastikflaschen oder Kleidungsstücken oder in einem Twister-Spiel versteckt waren. Liv sagt dazu: „Ich fand die Ausstellung sehr gut, denn man konnte mit Spielen etwas über die Umweltkatastrophe lernen und wie viel Wasser man für Klamotten verbraucht.“

Generell haben die Schüler:innen einiges aus den Projekttagen mitgenommen. Emil meint: „Ich habe gelernt, dass viele Menschen auf der Flucht sind wegen des Klimawandels. Vorher hatte ich gedacht, dass das Problem nur unsere Luft betrifft,“ und Isabella ergänzt: „Ich fand interessant, zu sehen, wie hoch die Temperatur überhaupt gestiegen ist.“

Die Schüler:innen haben aber nicht nur Input bekommen, sondern hatten auch selbst viele gute Einfälle, wie man nachhaltiger leben kann – sowohl zu Hause als auch in der Schule oder der ganzen Stadt. Die Ideen reichten von einem gemeinsam erstellten Klima-Kochbuch über weniger Plastikverpackungen in der Mensa bis hin zu einem vegetarischen Tag pro Woche für alle in ganz Köln. Daniel Obst war beeindruckt von den Ergebnissen in seinem Workshop: „Wenn wir die Ideen der Kinder einfach umsetzen würden, dann wären wir ein Großteil der von uns selbst geschaffenen Probleme sehr schnell los! Schlau sind sie, so viel ist sicher. Und kreativ.“

Klima-Experte Daniel Obst, Ausstellungsdesignerin Judith Gauss und Silke Gimnich vom Braunsfelder Unverpacktladen

Wir hoffen, dass die Nachhaltigkeitsprojekttage in Zukunft jedes Jahr für die fünften Klassen am GBG stattfinden können.

Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit

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Weihnachts-Open-Air des Q2-Chors

Die Q2 hatte am 17.12. ein kleines Open-Air-Konzert vor der Nikolauskirche in Sülz. Dabei präsentierte sie neben weihnachtlichen Chorstücken und Popsongs auch solistische Beiträge. Die dabei gesammelten Spenden gingen zu je 50% an ein gemeinnütziges Projekt, das Schulen in Afrika unterstützt, und in die Abikasse. Abschließend sangen die SuS im Innenhof eines naheliegenden Seniorenstifts Weihnachtslieder für und mit den dortigen Bewohner*innen.
Ein rundum gelungener Adventsabend!
Benedikt Henn
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Wir sagen DANKE! Erfolgreichste faire Weihnachtsaktion am GBG

Das Eine-Welt-Laden-Team möchte sich, auch im Namen der Produzent*innen, bei euch/Ihnen bedanken!

Durch das Verschenken der über 200 fair gehandelter Nikoläuse von Gepa, habt ihr/haben Sie dazu beigetragen, vielen Kleinbauern ein Mindesteinkommen zu sichern.

Der Fairtrade-Mindestpreis stellt bei schwankenden Weltmarktpreisen ein Sicherheitsnetz dar, dass die Kinderarbeit eindämmen und Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kakaobauernfamilien verbessern soll.

Wir freuen uns, dass wir so unterstützt werden und viele mit uns versuchen etwas zu verändern.

Niemand ist zu klein, um etwas zu bewirken.

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„Na klar – wir sind für euch da!“

Schüler:innen unterstützen Schüler:innen – ein neues Angebot am GBG (SuSA)

SuSA-Tutor:innen?! Wer seid ihr?

Wir, das sind SuSA-Tutor:innen ab der Jahrgangsstufe 9, helfen jüngeren Schüler:innen in den Hauptfächern Mathe, Deutsch, Englisch Französisch und Latein.

Was macht ihr?

Wir lernen mit euch Vokabeln, erklären euch, was ihr im Unterricht (noch nicht ganz) verstanden habt, wiederholen Inhalte, damit sie richtig gut sitzen. Oder wir quatschen mit euch auch mal ganz allgemein über das Schulleben an unserem GBG.

Wie funktioniert das Ganze?

Wir vereinbaren mit euch gemeinsam Termine, vielleicht sogar in einer Mittagspause oder direkt im Anschluss an Schulschluss. Es gibt einen SuSA-Raum (A321), in dem sich die SuSA-Teams treffen können und in dem auch Schulbücher verstaut sind, falls mal etwas fehlen sollte.

Wenn die SuSA-Teams nach einer Probestunde feststellen, dass sie gut miteinander arbeiten können, vereinbaren wir, dass wir uns insgesamt 10 Mal zum gemeinsamen Lernen treffen.

Kostet SuSA was?

Eine SuSA-Stunde dauert 45 Minuten und kostet 5€. Weil es eine richtig gute Sache ist, dass wir uns am GBG gegenseitig unterstützen, erhalten wir Tutor:innen vom Förderverein unserer Schule zusätzlich 2€ pro Stunde.

Und wieso macht ihr das?

Weil wir selbst Schülerinnen und Schüler am GBG sind, kennen wir nicht nur die Schulbücher und Lerninhalte, sondern auch die Lehrerinnen und Lehrer und haben vielleicht einige Tipps für euch. Außerdem macht es uns Spaß, anderen zu helfen und weiterzugeben, was wir selbst in den Jahren am GBG gelernt haben. Und besonders toll ist es natürlich, wenn ihr Erfolgserlebnisse habt!

Und wie kann ich jetzt loslegen?

Auf der Homepage unserer Schule findet ihr die detaillierte Beschreibung von SuSA. Eure Eltern finden hier auch das Anmeldeformular (und alles andere Wichtige) im Downloadbereich verlinkt, das ihr dann ausgefüllt entweder an Frau Knopp per Mail gesendet (knopp@gbg.koeln), im Lehrerzimmer oder im SuSA-Raum A231 abgebt.

Frau Knopp stellt geeignete SuSA-Teams zusammen und vermittelt die Kontaktdaten – und dann kann es losgehen!

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Blackout Poetry „Looking for Alaska“

Wie durch die Auseinandersetzung mit Literatur neue Poesie und Kunst entstehen können, zeigt ein Englisch-Grundkurs der EF anhand der aktuellen Lektüre „Looking for Alaska“.

Die Schüler:innen wählten eine Seite des Romans und schwärzten sie dahingehend, dass nur die für sie relevanten Wörter lesbar blieben. So entstanden kleine literarische Werke mit einer ganz neuen Bedeutung.

Darüber hinaus darf man den künstlerische Aspekt der Blackout Poetry nicht außer Acht lassen. Durch den Einsatz von Farben, Mustern oder Symbolen wird die neue literarische Aussage der Texte illustriert und damit visualisiert.

Sabrina Gieleßen
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Das GBG im Kunstmuseum

„Wie das Bild wohl in echt aussieht?“
„Was malt die Künstlerin sonst noch so?“
„Wie sieht es eigentlich in einem Kunstmuseum aus?“

Diese Fragen beschäftigten die Schülerinnen und Schüler des EF-Kunstkurses, sodass wir uns kurzerhand dazu entschlossen, die aktuelle Kunstausstellung von Maria Lassnig im Käthe-Kollwitz-Museum am Neumarkt zu besuchen.

Da wir uns im Kunstunterricht mit Themen der Selbstdarstellung, Geschlechterrollen und Schönheitsideale befassten, führte kein Weg an Lassnig vorbei, deren Kunst ganz unter dem Motto „Mybody, myrules!“ steht. Im Museum konnten wir ihre Malereien, in denen die österreichische Künstlerin sich und ihren Körper auf selbstbewusste und provokante Weise präsentiert, aus nächster Nähe betrachten. Die Reaktionen reichten dabei von „Wow, ganz schön mutig!“ bis „Irgendwie grenzwertig!“.

Darüber hinaus erhielten wir spannende Einblicke in die Kunst von Käthe Kollwitz, die in ihren Selbstdarstellungen tiefe Einblicke in ihre Seelenzustände und Gefühlswelten eröffnet. „Ich hatte richtig Gänsehaut!“, berichteten einige, die von der tragischen Biografie und den emotional aufgeladenen Werken gefesselt waren. Auch zeichnerisch haben wir uns etwas abgeguckt: Durch kleine Zeichenübungen in unseren Skizzenbüchernkonnten wir die Linienführung und Schattierung der talentierten Zeichnerin nachvollziehen und so unser Zeichenrepertoire erweitern. Am Ende waren wir uns einig – es war bestimmt nicht unser letzter Museumsbesuch!

Frau Wegener

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