MINT

,

Wettbewerb der Rheinland Raffinerie #makethefuturerheinland

2. Platz für den Biologie/Chemie-Differenzierungskurs der Klasse 8

Was wäre, wenn das Rheinland die Welt verändert.
Mit innovativen Antrieben.
Mit Konzepten für saubere Energie.
Mit nachhaltigen Wasserstoff – made in Cologne.

Wir, der Biologie-Chemie Differenzierungskurs der achten Klasse, haben unter der Leitung von unserer Kursleiterin Frau Schraaf am Ende des zweiten Halbjahres des Schuljahres 2016/2017 an diesem Wettbewerb von Shell teilgenommen.

Ziel war es in Schulprojekten neue Ideen für morgen im Themenbereich „Zukunft der Mobilität und Energie“ unter dem Motto „Wasserstoff made in Cologne“ zu erarbeiten, um der steigenden Nachfrage nach Energie gerecht zu werden und gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu mindern. Konkret sollten wir Ideen für die Nutzung von grünem Wasserstoff, der aus Biogasen oder überschüssigem erneuerbarem Strom gewonnen werden kann und mit Hilfe eines Netzwerkes in und um die Rheinland Raffinerie genutzt werden kann, entwickeln.

NW Shell Wettbewerb 2017 (1)

Bei dieser doch sehr anspruchsvollen Aufgabe haben wir Hilfe verschiedener Begleitpersonen erhalten: z. B. Mitarbeiter von Shell boten uns ein helfendes Gerüst bei der Ideenfindung an; Franziska Küppers, diesjährige GBG-Abiturientin, half uns in ihrer schulfreien Nachabiturphase.

Wir haben mehrere Gruppen gebildet: Eine Gruppe war die Modellbaugruppe des „future-house“. Außerdem gab es die PowerPoint Präsentationsgruppe, in der die Fotos für den Vortrag gesammelt wurden. In einer weiteren Gruppe, die für die Plakate zuständig war, wurde sehr viel geforscht. Zuletzt gab es die Vorstellungsgruppe, die bei Shell ihre selbstverfassten Texte vorgetragen hat. In der Vorbereitungszeit im Biochemieunterricht bei Frau Schraaf wurde viel geleistet und insbesondere die Modellbaugruppe war sehr kreativ. Insgesamt haben alle viel Spaß gehabt, effizient gearbeitet und eigene Ideen entwickelt.

Unser Kurs war der jüngste von allen am Wettbewerb teilnehmenden Kölner Schulen. Dies hat uns aber in keiner Weise eingeschüchtert. Aus jeder der anfangs von uns gebildeten Gruppen, gab es einen „Experten“, der auf der Bühne vor ca. 200 Leuten und einer Jury unser Konzept präsentierte:

NW Shell Wettbewerb 2017 (2)

Obwohl wir an unterschiedlichen Themen gearbeitet haben, kombinierten wir diese in dem Modell unseres grünen „future-house“ sehr gut:

NW Shell Wettbewerb 2017 (3)

NW Shell Wettbewerb 2017 (4)

NW Shell Wettbewerb 2017 (5)

 

 

 

 

Einige aus der Jury und dem Publikum waren von unseren Ideen überrascht, die zugegeben unkonventionell, aber innovativ waren (z.B. dass wasserstoffproduzierende Grünalgen in einem Tank im Keller wachsen sollten). Rückfragen konnten wir sehr gelungen beantworten oder anhand unseres Modells verdeutlichen:

NW Shell Wettbewerb 2017 (6)NW Shell Wettbewerb 2017 (7)

 

 

 

 

 

 

 

Bei diesem Projekt konnten wir zeigen, was wir im vergangenen Jahr in Bio-Chemie gelernt haben: wie WIR als Diff.-Kurs gemeinsam unsere kreativen naturwissenschaftlichen Ideen als Team umsetzen.

Beim Wettbewerb haben wir den 2. Platz belegt, somit hat sich die harte Arbeit gelohnt. Während dieser Zeit haben wir oft daran gezweifelt, ob wir das Projekt bis zum vorgegebenen Termin beenden können, aber durch gute Zusammenarbeit und Unterstützung haben wir es letztendlich geschafft. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir konnten gleichzeitig vieles Neues dazu lernen.

Der Biologie/Chemie-Differenzierungskurs der Klasse 8

Read More

Das BIOTechnikum zu Gast am GBG

Biotechnologie zum Anfassen, Staunen und Mitmachen bot sich unseren Schülerinnen und Schülern am 16. und 17. März. An diesen beiden Tagen durfte das GBG das BIOTechnikum auf seinem Schulhof begrüßen. In einer Vielzahl von Angeboten konnten die Schülerinnen und Schüler Biotechnologie live erfahren.

So gab es Schülerpraktika, in denen die Schülerinnen und Schüler selber in die Rolle des Biotechnologen schlüpfen und im zum Labor umgebauten Truck experimentieren konnten, eine Podiumsdiskussion, geführte Rundgänge sowie die offene Tür, bei der das Biotechnikum seine Pforten für alle Interessierten (Schüler, Lehrer und Anwohner) öffnete.

Der hohe Besucherandrang spiegelte das Interesse und die Begeisterung wieder, die das Biotechnikum bei Schülerschaft und Lehrerkollegium weckte.

Schülererlebnisberichte und Fotos, die unter den entsprechenden Links betrachtet werden können nehmen Interessierte mit in die einzelnen Tagesaktivitäten und machen es möglich die beiden Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.

Donnerstag, 16.03.2017

Modul 1 „Grundpraktikum: Für Protein- Pioniere – Experimente mit Eiweißstoffen“

Modul 2 und 3 „Geführte Ausstellungsrundgänge“

Modul 4 „Offene Tür“

Modul 5 „Spezialpraktikum: Für Erbgut- Experten – CSI BIOTechnikum“

Freitag, 17.03.2017

Modul 6 „Praktikum: Für Einsteiger: Laborluft schnuppern! – Das kleine Käselabor“

Modul 7 „Übersichtsvortrag: Biotechnologie – was ist das? Grundlagen, Anwendungen mit anschließender Gruppendiskussion“

Modul 8 „Spezialpraktikum: BioTechniker: Spannung pur!“

Read More

Naturwissenschaft in Eigenregie

Jeder hat mindestens einen Klebestift zu Hause und ihn schon viele Male verwendet. Aber wisst ihr eigentlich was Klebstoff ist und aus welchen Materialien man selbst einen eigenen Klebestift herstellen kann? – Wir schon!
Denn wir haben uns in unserem Biochemie-Differenzierungskurs in den letzten Wochen viel mit dem Thema Klebstoff beschäftigt. Wir haben selbstständig experimentiert, recherchiert und dokumentiert und waren nicht selten verblüfft von unseren Ergebnissen.
All dies haben wir unternommen, um an der International Junior Science Olympiade (IJSO), einem internationalen naturwissenschaftlichen Wettbewerb, teilnehmen zu können.

Neugierig geworden? Im folgenden Bericht erfahrt ihr, wie man aus Gummibärchen Kleber herstellen kann, wie stark Honig, Wasser und Öl haften und wie Seife plötzlich zum Kleber wird.

Wasser als Klebstoff?

In unserem ersten Experiment haben wir Wasser, Speiseöl und Honig auf ihre Eignung als Klebstoff getestet und erstaunliches feststellen können. Für das Experiment haben wir die verschiedenen Substanzen auf Objektträger aufgetragen. Die Objektträger wurden übereinander gestapelt und fleißig haben wir unsere turmartigen Stapel so lange weiter gebaut, bis beim Hochheben die Kleb- oder Haftwirkung nicht stark genug gewesen ist, um die Objektträger aneinander zu halten und sie abgefallen sind.
Dass Honig klebrig ist, das weiß jeder. Aber Wasser als Klebstoff? Das war auch zuerst für uns unvorstellbar, bis wir überrascht das Ergebnis betrachten konnten: Unser Rekord lag tatsächlich bei 42 übereinandergestapelten Objektträgern!

Richtige Klebestifte selbst herstellen? – Na klar, ganz einfach!

In einem weiteren Experiment haben wir einen eigenen Klebestift hergestellt, den wir heute noch gerne benutzen.
Wir haben dafür nur Kernseife, Wasser, Kartoffelstärke, eine Reibe und ein Wasserbad verwendet. Mit diesen Materialien haben wir ganze fünf verschiedene Klebstoffe hergestellt, wobei sich besonders zwei davon beim anschließenden Papier-Klebe-Test bewährt haben.

Coole Farbe – starker Halt!

Nur der knallbunte Gummibärchenkleber, den wir in einem letzten Experiment produziert haben, hielt Papier noch besser zusammen. Dabei ist die Herstellung ganz einfach und kann auch zu Hause ausprobiert werden. Alles was man dafür benötigt, sind gleichfarbige Gummibärchen, die in einem Wasserbad verflüssigt werden und ein wenig Leitungswasser.

Die Teilnahme an der IJSO ist absolut empfehlenswert!!!

Wir konnten während der Unterrichtszeit in Teams ganz selbstständig arbeiten und waren frei in der Auswahl und Reihenfolge der Experimente. Viele der Experimente konnten auch ganz einfach zu Hause ausprobiert werden. Durch die Teilnahme an der IJSO haben wir uns mit einem spannenden Thema beschäftigt, um das man sich sonst gar keine Gedanken gemacht, und durch unsere Experimente verblüffende Ergebnisse erzielt. Der Höhepunkt der Projektarbeit war die komplett freie Arbeitsweise: Naturwissenschaftliche Experimente in Eigenregie! Wir können die Teilnahme an der IJSO mehr als empfehlen und wollen auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen und uns durch ein anderes Thema und coole Experimente verblüffen lassen.

Der Biologie- / Chemie – Differenzierungskurs Klasse 8 mit Frau Gerhardt und Frau Schraaf

Read More
,

Zooexkursion mit den Gästen aus Kenia

Die Exkursion in den Kölner Zoo ist ein fester Bestandteil des Biologieunterrichts in der Jahrgangsstufe 6. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei mit den Angepasstheiten bestimmter Tierarten an ihren jeweiligen Lebensraum auseinander. In diesem Jahr hatte die Klasse 6d die tatkräftige Unterstützung von unseren Gastschülerinnen aus Kenia. Trotz des schlechten Wetters waren die Kinder motiviert und interessiert an der Arbeit im Zoo. Die Kommunikation gestaltete sich teilweise etwas schwierig, da die Sprachbarriere doch wohl etwas größer war als gedacht. Dennoch bemühten sich die Kinder um einen thematischen Austausch untereinander.

Grm

Read More
,

Die Biologie Leistungskurse der Q2 im Neandertal

Kurz vor den Weihnachtsferien führten die beiden Bio Leistungskurse der Q2 eine Exkursion in das Neanderthalmuseum durch. Erst im Oktober 2016 wurde die Dauerausstellung aktuellen Forschungsergebnissen zur Humanevolution angepasst und teilweise neu gestaltet.

Den Schülerinnen und Schülern wurde zunächst in einer fachkundigen Führung ein Einblick in die Entwicklung der Menschheit und die Rolle des Neanderthalers gegeben. In einem Workshop ging es dann daran, anhand von Schädelmerkmalen den Stammbaum der Hominiden von den frühen Vormenschen bis zum Homo sapiens sapiens zu rekonstruieren. Mit dem Museumsbesuch und dem Workshop wurde ein Teil der abiturrelevanten Thematik zur Humanevolution abgedeckt.

Grm/Wei

Read More
,

Die Meiose als Stop-Motion Film, Bio-LK Q1 2/2016

Die Meiose stellt in der Biologie einen elementaren Prozess dar, bei dem aus der diploiden Urkeimzelle eine haploide Keimzelle (Geschlechtszelle) gebildet wird. Mit Hilfe ihrer Handys und einer entsprechenden App haben die Schülerinnen und Schüler die Meiose als dynamisches Modell dargestellt und dokumentiert. Der Film zeigt das Ergebnis einer Gruppe von Schülerinnen in dem die Chromosomen durch Pfeifenputzer dargestellt sind.

Grm

Read More
,

JuniorAkademie 2016 in Königswinter – ein Erfahrungsbericht

Vom 03.08.2016 bis zum 13.08.2016 fand im „Jugenddorf-Christophorusschule“ in Königswinter eine der diesjährigen „JuniorAkademien NRW“ statt. Die seit 2006 stattfindenden JuniorAkademien bieten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 und 9 die Möglichkeit, sich mit naturwissenschaftlichen Themen, wie in diesem Jahr, aber auch mit Gesellschaftswissenschaften außerschulisch auseinanderzusetzen. 54 Schülerinnen und Schüler, die aus ganz Nordrhein-Westfalen stammten, beschäftigten sich in diesen 10 Tagen mit den Themen „Astrophysik“, „Forensik“ und „Molekulare Biomedizin“. Letzteren Kurs durfte ich belegen und möchte über meine Erfahrungen und Eindrücke
berichten.

Bereits im Februar 2016 sprach mich meine Klassenlehrerin, Frau Dalgas, an, ob ich Interesse hätte, an einer „JuniorAkademie NRW“ 2016 teilzunehmen. Nach nur kurzem Überlegen willigte ich ein und wurde durch die Schule vorgeschlagen. Infolge dessen verfasste ich ein Bewerbungsschreiben und erhielt Mitte Mai eine Zusage, dass ich meinen favorisierten Kurs „Molekulare Biomedizin“ am Akademiestandort Königswinter besuchen durfte.

Somit begann am Mittwoch, dem 03. August 2016, die 11. „JuniorAkademie NRW“ im „Jugenddorf-Christophorusschule“ in Königswinter. Die bis 15.00 Uhr eingetroffenen Schülerinnen und Schüler bezogen umgehend ihre „Zweier-Zimmer“ und lernten schnell ihre oder ihren Zimmernachbarn kennen.

Eine Stunde später begann die Eröffnungsveranstaltung der Akademie, an der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren Eltern und teils angereisten Geschwister teilnahmen. Nach herzlichem Begrüßen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Einführung in das Akademieprogramm durch die Akademieleitung begannen bereits die ersten Kurseinheiten, in denen man sich zunächst nur kennenlernte und mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erstmals in Kontakt trat. So verschwanden schnell die Sorgen, ob man mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern klarkommen würde, hingegen stellte sich im Laufe der Tage eine besondere, auch kursübergreifende Harmonie zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern heraus.

Neben den morgens und nachmittags stattfindenden Kurseinheiten gab es viele Möglichkeiten der persönlichen und kreativen Entfaltung. So fand jeden Mittag die Probe des „Akademiechores“ statt, an dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Akademie mitwirkten. Ebenso wurden aber auch Tanzkurse, Orchesterproben mit allen, die ein Instrument spielten und dieses mitgebracht hatten, Spieleabende, Informationsabende zu unterschiedlichen Themen und viele sportliche Aktivitäten angeboten.

Am 5. Tag der Akademie, dem sogenannten „Rotationstag“, stellten sich die drei unterschiedlichen Kurse gegenseitig in einer einstündigen Präsentation ihre jeweils behandelten Themen und Ergebnisse vor. So sprach der Astrophysikkurs von Exoplaneten, schwarzen Löchern und deren Entstehung, und den Planeten unseres Sonnensystems, der Forensikkurs von der Identifizierung von Fingerabdrücken, dem Verwesungsprozess von Leichen bei unterschiedlichen Umweltbedingungen und der Identifizierung eines Menschen durch dessen DNA und wir, der Molekulare Biomedizin-Kurs, vom Aufbau einer menschlichen Zelle, ihren Organellen, dem Aufbau der DNA und durch Mutationen dieser verursachte Krankheiten. Nun folgte zum Ende der Akademie hin die Vorbereitung der Abschlusspräsentation, bei der unsere Eltern, Geschwister und andere Verwandte, aber auch Gäste aus Politik und Wirtschaft erwartet wurden.

Präsentationen und ein Quiz für das gesamte Publikum wurden fleißig vorbereitet und die Vorfreude auf das Wiedertreffen mit den Eltern, aber auch die Wehmut, die neu gewonnenen Freunde bald wieder verlassen zu müssen, kamen in vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf. Doch plante man schon während der Akademie ein Nachtreffen, das bereits im November 2016 stattfand.

Und dann kam die Abschlussveranstaltung: Die drei Kurse stellten ihre Ergebnisse vor, der Chor sang, das Orchester spielte, einige Reden wurden sowohl von Veranstaltern, als auch von Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehalten. Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte das feierliche Überreichen der Teilnahmeurkunden dar und nach dem letzten „You are not alone“ aus Michael Jacksons gleichnamigem Lied, das der Akademiechor sang, endeten 10 tolle Tage, in denen man viel lernte,aber ebenso viele neue Freunde fand und tolle Erfahrungen sammelte!

An dieser Stelle möchte ich mich noch ganz herzlich bei meiner Klassenlehrerin, Frau Dalgas, für ihre Unterstützung und ihr Erscheinen bei der Abschlussveranstaltung bedanken.

Jakob Valder

Read More
,

Chemiekurse bei der Shell Schülerwerkstatt

Immer nur im Klassenraum sitzen und über Verbindungen wie Alkane und Halogenkohlenwasserstoffe sprechen?
Das gefällt den Q2-ChemieschülerInnen des Georg-Büchner-Gymnasiums nicht: Sie möchten sich näher mit der Materie beschäftigen und außerschulische handfeste Erfolge in Form von praktischen Ergebnissen, wie z. B. OLEDs, erfahren. Deshalb besuchte sie nach ihrer Exkursion an die Universität zu Köln, wo sie OLEDs hergestellt hatten, nun den Großkonzern Shell.

Was die Kurse dort erarbeitet haben, steht in diesem Schülerbericht. Einen visuellen Eindruck gibt die folgende Galerie.

Read More