Lernen

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Empowerment durch Sprache: Landeswettbewerb Jugend debattiert für SchülerInnen in Sprachlerngruppen

Der Gewinner des landesweiten Debattier-Wettbewerbs in Sprachlerngruppen steht fest: Mykola (Kolja) Kvasha (8a)!

In der heutigen multikulturellen Gesellschaft ist die Beherrschung mehrerer Sprachen ein entscheidender Vorteil. Besonders für Schülerinnen und Schüler, die Deutsch als Zweitsprache erlernen, ist die Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend debattiert“ von unschätzbarem Wert. Dieser Wettbewerb bietet nicht nur eine Plattform für den Austausch von Ideen und Meinungen, sondern fördert auch die sprachliche und argumentative Kompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

In drei Debatten traten die je vier rhetorisch besten Jugendlichen aus ganz NRW gegeneinander im Landesfinale NRW von Jugend debattiert in Sprachlerngruppen an. Im Plenarsaal des Rathauses in Düsseldorf lieferten sie sich beeindruckende Wortduelle zum Verbot von Nebenjobs für SchülerInnen und zu einem Handyverbot an Schulen.

Mykola argumentierte so souverän für ein Verbot von Handys in der Schule, dass er sich deutlich gegen seine Mitstreiterinnen und -streiter durchsetzte. Im Juryfeedback wurde insbesondere die Klarheit und der Realitätsbezug des Schülers aus der Ukraine gelobt.

Yeva und Farman aus unserer DaZ-Klasse zeigten in ihren Debatten, dass sie sich im Vorfeld gut vorbereitet hatten und die Struktur der Redebeiträge verinnerlicht hatten.

Die Teilnahme an „Jugend debattiert“ bietet den Schülerinnen und Schülern in Sprachlerngruppen einen umfassenden Mehrwert. Durch die Vorbereitung auf die Debatten und die Diskussion aktueller Themen erweitern sie nicht nur ihren Wortschatz und verbessern ihre Grammatik, sondern gewinnen auch an Sicherheit im mündlichen Ausdruck.

Darüber hinaus stärkt der Wettbewerb ihr Selbstvertrauen und ihre Fähigkeit, in einer fremden Sprache zu kommunizieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich aktiv in Diskussionen einzubringen und ihre Standpunkte überzeugend zu vertreten, was ihre Integrationsfähigkeit und ihr soziales Engagement stärkt.

Für Yeva (9a) steht fest: „Ich möchte nächstes Jahr unbedingt nochmal teilnehmen!“

Suheyla Özer und Jasmin Reimann (Lehrerinnen in der DaZ-Klasse)

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Sprintcup 2024

Am Mittwoch, den 05. Juni 2024, fand am Georg Büchner Gymnasium der alljährliche Sprintcup statt, organisiert vom ASV Köln. Diese traditionsreiche Veranstaltung, die seit über 20 Jahren durchgeführt wird, dient der Talentsichtung und fördert den sportlichen Nachwuchs in Köln. Der Sprintcup ist bekannt dafür, Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Kölner Schulen zu vereinen, um den Titel der „Schnellsten Schüler/-in Kölns“ zu erkämpfen.

Trotz unsicherer Wetterbedingungen blieb das Wetter trocken und ermöglichte spannende Wettkämpfe. Die Sporthelferinnen des Georg Büchner Gymnasiums moderierten die Veranstaltung und sorgten für eine großartige Stimmung. Besonders laut wurde es, als neue Bestzeiten verkündet wurden, was den Ehrgeiz und die Freude der jungen Athleten widerspiegelte.

Die besten Sprinterinnen und Sprinter der jeweiligen Jahrgänge erzielten beeindruckende Zeiten und habe sich für das Finale am 10. September qualifiziert.

  • Kerim Gürkan (2008): 1,73 Sekunden
  • Pia Gädecke (2008): 2,05 Sekunden
  • Lars Reuter (2009): 1,89 Sekunden
  • Merle Weber (2009): 1,96 Sekunden
  • Chace Cuizon (2010): 1,90 Sekunden
  • Ida Bungert (2010): 2,12 Sekunden
  • Tayler Hars (2011): 1,94 Sekunden
  • Kim Egbo (2011): 2,10 Sekunden
  • Marius Grams (2012): 1,99 Sekunden
  • Lina Becker-Fahr (2012): 2,11 Sekunden
  • Anton Louwen (2013): 2,31 Sekunden
  • Karla Senge (2013): 2,16 Sekunden

Das Georg Büchner Gymnasium ist stolz, ein Teil dieser traditionsreichen Veranstaltung zu sein und freut sich bereits auf den nächsten Sprintcup. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie an die Gewinnerinnen und Gewinner!

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Ein interkulturelles Abenteuer: Schüleraustausch mit der Pestalozzi Schule in Argentinien

Unser Schüleraustauschprogramm bietet Schüler:innen die Möglichkeit, nicht nur eine neue Kultur kennenzulernen, sondern auch neue Freundschaften zu knüpfen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Ein besonders spannendes interkulturelles Abenteuer erleben gerade zwei Schülerinnen aus der EF, Johanna und Alexa, die an dem Austauschprogramm mit der Pestalozzi Schule in Argentinien teilnehmen.Während ihres Aufenthalts in Argentinien tauchen sie in die lebendige und vielfältige Kultur des Landes ein und durch den direkten Kontakt mit den argentinischen Schüler:innen und ihren Familien können sie einen tiefen Einblick in den Alltag und die Lebensweise der Menschen in Argentinien gewinnen. Mit den Familien haben sie die schöne Stadt „Mar del Plata“ kennengelernt, die am Meer liegt und bekannt für ihre20 Kilometer langen Strände und den Hafen ist.

Der Schüleraustausch ist jedoch nicht nur eine kulturelle Erfahrung, sondern bietet den teilnehmenden Schüler.innen auch die Möglichkeit, ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken. Durch die Zusammenarbeit mit den argentinischen Schüler:innen bei gemeinsamen Projekten wie das Schulpraktikum im bilingualen Jardín de infantes (Kindergarten) lernen Alexa und Johanna, sich in einem internationalen Umfeld zurechtzufinden, kommunikative Barrieren zu überwinden und kreative Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu finden.Sie nehmen an einer Vielzahl von spannenden Aktivitäten mit der Schule teil, die ihnen einen authentischen Einblick in die Kultur und das Leben des Landes bieten, „das campamento (Zeltlager) mit den IB-Schülern[1] war großartig, hier haben wir über Pflanzen und Natur gelernt und auch Schüler einer anderen deutschen Schule kennengelernt, mit denen wir am letzten Abend zusammen am Lagerfeuer saßen und argentinische Lieder gesungen haben“, äußerte sich Johanna. Die neuen Freundschaften, die im Rahmen eines Austauschprogramms geschlossen werden, tragen außerdem zu einem nachhaltigen interkulturellen Verständnis bei. Die Schüler:innenlernen nicht nur Unterschiede, sondern vor allem auch Gemeinsamkeiten zwischen ihren Kulturen zu schätzen und entwickeln eine offene und tolerante Haltung gegenüber anderen Kulturen.Der regelmäßige Besuch der Schule, wo die deutschen und argentinischen Schüler:innen gemeinsam arbeiteten und sich über ihre jeweiligen Bildungssysteme und Alltagsleben austauschen, fördert in diesem Sinne nicht nur das interkulturelle Verständnis, sondern stärkt auch die Freundschaften zwischen ihnen.

Darüber hinaus unternehmen sie Ausflüge in die umliegende Natur, um die atemberaubende Landschaft Argentiniens zu erkunden, „vor zwei Wochen sind wir dann in Iguazú gewesen, was definitiv ein Highlight war! Die Cataratas de Iguazú (die Wasserfälle am Iguazú) sind so unglaublich beeindruckend, und für einen Tag waren wir auch in Brasilien“, so Alexa. Auf einen weiteren Schultrip – zelten in Sierra de la Ventana – sowie eine Fahrt mit der Fähre nach Colonia in Uruguay fiebern unsere beiden Schülerinnen noch.

Ein Austauschprogramm zu erleben ist eine unvergessliche Erfahrung voller kultureller Entdeckungen, spannender Aktivitäten und bereichernder Begegnungen. Die Schüler:innen kehren nicht nur mit vielen neuen Erlebnissen und Erinnerungen nach Hause zurück, sondern auch mit einer bereicherten interkulturellen Perspektive und neuen Freundschaften, die über Ländergrenzen hinausgehen.

„Medialunas, Alfajores und Mate mit Freunden werden wir in Deutschland auf jeden Fall vermissen!“, so die beiden Schülerinnen. Wir wünschen ihnen noch eine schöne Restzeit dort und der nächsten Gruppe von sieben Schüler:innen der Jahrgangsstufe 10 ab Ende Juni auch so eine tolle Erfahrung in der Stadt des Tangos.

Silvina Eckerdt

[1]Das International Baccalaureate (Internationales Abitur, Internationale Matur[a]) ist ein international anerkannter Schweizer Schulabschluss, der von der in Genf ansässigen Organisation du Baccalauréat International (OBI), englisch International Baccalaureate Organisation, vergeben wird.

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Politische Tischgespräche am Georg Büchner Gymnasium – Austausch mit PolitikerInnen zur Europawahl

Am Freitag, den 24. Mai fand eine besondere Veranstaltung an unserer Schule statt: die traditionellen politischen Tischgespräche, die seit 20 Jahren von der Sozialwissenschaftsfachschaft organisiert werden.

Anlässlich der bevorstehenden Europawahl versammelten sich PolitikerInnen aus Köln, Bergheim, Bonn und Aachen, um mit den SchülerInnen der Q1 über aktuelle politische Themen und die Bedeutung der Europawahl zu diskutieren.

Die Veranstaltung bot den SchülerInnen die einzigartige Gelegenheit, in direkten Austausch mit PolitikerInnen zu treten und ihre Fragen zu stellen. Themen wie Klimapolitik, soziale Gerechtigkeit, Digitalisierung und die Rolle Europas in der Welt standen im Mittelpunkt der Diskussionen. Dabei konnten die SchülerInnen nicht nur die verschiedenen politischen Positionen kennenlernen, sondern auch einen Einblick in die Funktionsweise politischer Entscheidungsprozesse auf kommunaler, nationaler und europäischer Ebene gewinnen.

Zu den Gästen zählten bekannte VertreterInnen verschiedener Parteien und politischer Gremien. Unter ihnen waren EuropawahlkandidatInnen, Mitglieder des Stadtrats, des Landtags und des Europaparlaments sowie JungpolitikerInnen der Linken, der Grünen, der SPD, der CDU, der FDP und der Partei Volt:

  • Arno Gildemeister (SPD), Christian Joisten (SPD) und Gero Schuch (SPD), die Einblicke in sozialdemokratische Perspektiven auf europäische Politik gaben.
  • Jennifer Szeyffert (CDU) und Marliese Berthmann (CDU), die lokale und europäische Herausforderungen aus der Sicht der Christdemokraten beleuchteten.
  • Frank Jablonski (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Landtags, der die grüne Politik und ihre Bedeutung für die Zukunft Europas thematisierte.
  • Luca Stübe (Bündnis 90/Die Grünen), der die Sichtweise junger PolitikerInnen der Grünen darstellte.
  • Attila Gümüs (Die Linke) und Sarah Niknamtavin (Die Linke), die die Positionen der Linkspartei zu sozialen Gerechtigkeit und europäischer Integration erläuterten.
  • Hauke Hintze (FDP) und Marcel Japes (FDP), die für eine liberale Perspektive auf die europäische Politik eintraten.
  • Carine Weber (Volt) und Rebekka Müller (Volt), die als Vertreterinnen einer jungen, pro-europäischen Bewegung sprachen.

Den aktuellen Mitglieder des Europaparlaments Axel Voss (CDU) und Daniel Freund (Bündnis 90/Die Grünen) sind wir besonders dankbar für ihren Besuch. Nicht nur weil sie — aufgrund ihres räumlich großen (Europa-)Wahlkreises — sogar aus Bonn bzw. Aachen angereist sind, sondern auch, da sie den SchülerInnen aus erster Hand über aktuelle europäische Gesetzgebungsprozesse berichten konnten.

Die politischen Tischgespräche sind ein Beispiel dafür, wie politische Bildung in der Schule praxisnah und lebendig gestaltet werden kann. Sie sollen dazu beitragen, das Interesse junger Menschen an politischen Prozessen zu wecken und sie zu einer aktiven Teilnahme an der Demokratie zu motivieren.

Jasmin Reimann

für die SoWi-Fachschaft

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Besuch der Lindenthaler Bezirksbürgermeisterin Frau Weitekamp

Am 19.4.2024 war die Bezirksbürgermeisterin von Lindenthal am GBG bei uns in der Klasse 5b. Die Idee, Frau Weitekamp einzuladen, hatten wir, weil wir im Politikunterricht bei Frau Olbrich über Kommunalpolitik und in diesem Zusammenhang über unseren Stadtbezirk Lindenthal gesprochen haben. Deswegen haben wir uns entschlossen, sie einzuladen und uns sehr gefreut, dass sie am 19.4.2024 in unsere Klasse gekommen ist.

Zu Beginn stellte Frau Weitekamp sich kurz vor und wurde von unserem stellvertretenden Schulleiter Herr Kowalski und uns herzlich begrüßt.

Frau Weitekamp hat sich 2019 den Grünen angeschlossen, nachdem sie in Rente ging. Seit November 2020 ist sie Bezirksbürgermeisterin von Lindenthal und ist seitdem sehr beschäftigt, da sie viele Termine hat. Ganz allein kann sie nichts beschließen, das geht nur mit der gesamten Bezirksvertretung. Jede Entscheidung muss auch eng mit der Verwaltung besprochen werden, denn die muss die Beschlüsse ausführen.

An ihrem Job macht ihr am meisten Spaß, dass sie viele neue Menschen kennenlernt. Wegen der vielen Termine ist es aber oft auch anstrengend. Viel Freizeit bleibt dabei auch nicht übrig. Aber an Ostern und Weihnachten muss sie zum Glück nicht arbeiten.

Die Sitzungen, die sie einmal im Monat mit den gewählten Politikern und Politikerinnen durchführt, sind meistens öffentlich und dauern oft viele Stunden lang.

Wir haben über viele Probleme im Bezirk Lindenthal gesprochen, wie z.B. über Verkehrsprobleme, und unsere Verbesserungsvorschläge und Fragen haben wir auch noch einmal an Frau Weitekamp geschickt.

Wenn ihr selbst im Stadtbezirk Lindenthal, z.B. in Bezug auf die Themen Verkehr oder Grünflächen, Verbesserungsvorschläge habt, dann schreibt erst einmal an „Sag’s uns“. Das ist die Adresse: https://sags-uns.stadt-koeln.de/.
Oder ladet doch einfach auch einen Politiker oder eine Politikerin in euren Unterricht ein!

Die 5b vom GBG

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Schüleraustausch 2024 – unser Besuch der Schule IES-Cártima – Málaga/Spanien

Der zweite Teil des Schüleraustauschs mit Spanien fand in der Woche vom 13. bis zum 20.03.2024 statt und wurde von Frau Roggendorf und Frau Eckerdt begleitet. Für unsere 24 Schüler:innen der Jahrgangsstufe 9 hieß es nun nach dem ersten Kennenlernen im Dezember 2023, ihre Partner:innen zu Hause in Cártima kennenzulernen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und diese neuen Freundschaften in einem anderen Ambiente zu erleben.

Dort angekommen wurden wir mit einem wunderschönen Frühstück empfangen. Das war der Anfang einer sehr schönen Woche, in der es „normalen“ wie auch besonderen Unterricht für uns gab. So haben wir an einem Englisch-Quiz und einem Flamenco Workshop teilgenommen. Beim Lernen der ersten Schritte haben wir unglaublich viel gelacht. Außerdem haben die Schüler:innen einer 7. Klasse eine Art Kultur-Messe über Andalusien für uns vorbereitet. Mit sehr schönen Prospekten und typischen kulinarischen Gerichten sowie Musik haben sie uns ganz Andalusien auf einem Blick gezeigt. Wir waren begeistert über die ganze Arbeit, die sie sich für uns gemacht haben.

Bei schönem Wetter haben wir alle viel Zeit draußen verbracht, auf dem Platz des Ortes neben der Schule oder mit einigen Ausflügen, z.B. nach Ronda, wo wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten mit einer Stadtrallye gesehen und vieles über die maurische Kultur und die Geschichte und Kultur der Region kennengelernt haben. Mit einer Stadtführung in Málaga hat uns Virginia, die Lehrerin des IES-Cártima, viele interessante Orte wie den mercado central, la Alcazaba, el centro Pompidou und das Picasso Museum gezeigt, wo wir auch eine schöne Führung hatten. Málaga ist außerdem bekannt für die procesiones de Semana Santa – Osterprozessionen – und wir hatten das Glück, dass eine Mutter aus der Schule uns einige prunkvoll geschmückte Pasos – heilige Stühle/Wagen – zeigen konnte.

Durch all diese Ausflüge sowie das Leben bei den Familien haben unsere Schüler:innen viele neue Erfahrungen gesammelt, ihre sozialen Kompetenzen gestärkt sowie ihre Kreativität und Sprachkompetenz in alltäglichen Situationen auf die Probe gestellt … und entwickelt.

Interkulturelle Kompetenz, d.h. die Fähigkeit, effektiv und respektvoll mit Menschen aus einer anderen Kultur zu interagieren und zu kommunizieren, stand und steht als Ziel einer solchen Begegnung. Dazu gehören das Wissen und Verständnis sowie die Wertschätzung der kulturellen Unterschiede, die Fähigkeit, über eine andere Perspektive nachzudenken, und die Bereitschaft, im Dialog, im Austausch zu bleiben.

Dieser Schüleraustausch war eine großartige Möglichkeit, interkulturelles Lernen zu fördern und die Perspektiven aller Teilnehmer:innen zu erweitern.

Ein großes Dankeschön an alle, die direkt oder indirekt an dieser bereichernden Erfahrung teilgenommen haben.

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Besuch von „Vamos juntos“ am Georg-Büchner-Gymnasium

Am 11. April besuchte Ruth Overbeck das Georg-Büchner-Gymnasium, um die Arbeit des Freundeskreises „Vamos juntos“ vorzustellen. Die Organisation setzt sich seit ca. 20 Jahren für die Menschenrechte von Schuhputzer:innen in La Paz, Bolivien, ein. Ihr Ziel ist es, ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Die abiturrelevanten Themen „Kinderarmut in Lateinamerika“ sowie „ethnische Diversität und die damit einhergehenden Herausforderungen und Chancen“waren der Anlass für die Einladung der Schule an Ruth Overbeck sowie eine sehr bereichernde Idee, um Themen aus dem lateinamerikanischen Kontext lebensnah zu erleben.

Durch seine langjährige Arbeit hat es „Vamos juntos“ geschafft, dass in La Paz keine Kinder mehr Schuhe putzen müssen. Die Organisation mit Sitzen in Bocholt und La Paz unterstützt außerdem Familien in der Gesundheitsvorsorge und hilft bei der Umsetzung verschiedener Projekte von anderen Gruppen.

Die Jugendlichen der Spanischkurse in der EF und Q1 (neueinsetzend und fortgeführt) zeigten großes Interesse an dem Projekt. Während des Vortrags stellten sie zahlreiche Fragen zur Dauer und Durchführung der Projekte sowie zum Aufenthalt in La Paz als Möglichkeit für ein Freiwilliges Soziales Jahr.

Rückmeldungen wie „Der Vortrag war sehr authentisch und zeigte uns, dass man mit guter Organisation und viel Herz etwas erreichen kann“ und „Es ist schön zu erfahren, dass die Spenden an ‚Vamos juntos‘ die Situation der Menschen in La Paz wirklich verändert haben“ zeigen, dass diese Thematik auch wichtig für unsere Schüler:innen ist.

Ein besonderer Dank geht an Ruth Overbeck für ihren wertvollen Beitrag.

Sinah Conrads & Silvina Eckerdt

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