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Naturwissenschaft in Eigenregie

Jeder hat mindestens einen Klebestift zu Hause und ihn schon viele Male verwendet. Aber wisst ihr eigentlich was Klebstoff ist und aus welchen Materialien man selbst einen eigenen Klebestift herstellen kann? – Wir schon!
Denn wir haben uns in unserem Biochemie-Differenzierungskurs in den letzten Wochen viel mit dem Thema Klebstoff beschäftigt. Wir haben selbstständig experimentiert, recherchiert und dokumentiert und waren nicht selten verblüfft von unseren Ergebnissen.
All dies haben wir unternommen, um an der International Junior Science Olympiade (IJSO), einem internationalen naturwissenschaftlichen Wettbewerb, teilnehmen zu können.

Neugierig geworden? Im folgenden Bericht erfahrt ihr, wie man aus Gummibärchen Kleber herstellen kann, wie stark Honig, Wasser und Öl haften und wie Seife plötzlich zum Kleber wird.

Wasser als Klebstoff?

In unserem ersten Experiment haben wir Wasser, Speiseöl und Honig auf ihre Eignung als Klebstoff getestet und erstaunliches feststellen können. Für das Experiment haben wir die verschiedenen Substanzen auf Objektträger aufgetragen. Die Objektträger wurden übereinander gestapelt und fleißig haben wir unsere turmartigen Stapel so lange weiter gebaut, bis beim Hochheben die Kleb- oder Haftwirkung nicht stark genug gewesen ist, um die Objektträger aneinander zu halten und sie abgefallen sind.
Dass Honig klebrig ist, das weiß jeder. Aber Wasser als Klebstoff? Das war auch zuerst für uns unvorstellbar, bis wir überrascht das Ergebnis betrachten konnten: Unser Rekord lag tatsächlich bei 42 übereinandergestapelten Objektträgern!

Richtige Klebestifte selbst herstellen? – Na klar, ganz einfach!

In einem weiteren Experiment haben wir einen eigenen Klebestift hergestellt, den wir heute noch gerne benutzen.
Wir haben dafür nur Kernseife, Wasser, Kartoffelstärke, eine Reibe und ein Wasserbad verwendet. Mit diesen Materialien haben wir ganze fünf verschiedene Klebstoffe hergestellt, wobei sich besonders zwei davon beim anschließenden Papier-Klebe-Test bewährt haben.

Coole Farbe – starker Halt!

Nur der knallbunte Gummibärchenkleber, den wir in einem letzten Experiment produziert haben, hielt Papier noch besser zusammen. Dabei ist die Herstellung ganz einfach und kann auch zu Hause ausprobiert werden. Alles was man dafür benötigt, sind gleichfarbige Gummibärchen, die in einem Wasserbad verflüssigt werden und ein wenig Leitungswasser.

Die Teilnahme an der IJSO ist absolut empfehlenswert!!!

Wir konnten während der Unterrichtszeit in Teams ganz selbstständig arbeiten und waren frei in der Auswahl und Reihenfolge der Experimente. Viele der Experimente konnten auch ganz einfach zu Hause ausprobiert werden. Durch die Teilnahme an der IJSO haben wir uns mit einem spannenden Thema beschäftigt, um das man sich sonst gar keine Gedanken gemacht, und durch unsere Experimente verblüffende Ergebnisse erzielt. Der Höhepunkt der Projektarbeit war die komplett freie Arbeitsweise: Naturwissenschaftliche Experimente in Eigenregie! Wir können die Teilnahme an der IJSO mehr als empfehlen und wollen auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen und uns durch ein anderes Thema und coole Experimente verblüffen lassen.

Der Biologie- / Chemie – Differenzierungskurs Klasse 8 mit Frau Gerhardt und Frau Schraaf

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Volleyball: 2. Platz im Landesfinale NRW

Das Landesfinale Nordrhein-Westfalen im Volleyball der Jungen fand am 16.02.2017 in Marl statt. Das GBG hatte sich dafür in der Wettkampfklasse II in den auf Stadt- und Bezirksebene ausgespielten Turnierrunden souverän und ohne Satzverlust qualifiziert.

Im ersten Gruppenspiel traf das GBG auf die Freie Evangelische Schule aus Minden. Das Spiel wurde klar mit 2:0 Sätzen gewonnen und gab allen Spielern noch einmal die Gelegenheit, die eigene Position und die taktischen Abläufe zu verinnerlichen. Dies war nicht zuletzt deshalb wichtig, weil die meisten Teams im hochkarätig besetzten Landesfinale Vereinsspieler aus den höheren Ligen aufstellten, während beim GBG in der Rotation auch Nicht-Vereinsspieler mitliefen.

Im 2. Spiel ging es dann um den Gruppensieg gegen das Freiherr-von-Stein-Gymnasium aus Münster. Hier trafen zwei gleichwertige Gegner aufeinander, von Anfang an war jeder Punkt hart umkämpft und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Erst gegen Ende des 1. Satzes gelang es dem GBG, eine kleine Führung zum schließlich 25:20 herauszuspielen. Der 2. Satz des hochklassigen Spiels verlief noch spannender, erst in der Verlängerung konnte sich das GBG unter dem großem Jubel unserer Spieler mit 26:24 durchsetzen.

Damit hatte man sich für das Finale gegen das Carl-Humann-Gymnasium aus Essen qualifiziert. Dieser Gegner erwies sich aber als zu stark. Der 1. Satz ging deutlich mit 10:25 verloren. In der Anfangsphase des 2. Satzes gelang zunächst eine 8:7- Führung und die Mannschaft konnte bis zum 11:11 mitzuhalten, bevor der Gegner davon zog, sodass sich unsere Schüler trotz sehr guter Leistung auch im 2. Satz – mit 16:25 – geschlagen geben mussten.

Obwohl alle gerne das Bundesfinale in Berlin erreicht hätten, überwog die Freude über die eigene Leistung und die Gewissheit nur von einer einzigen Mannschaft in Nordrhein-Westfalen besiegt worden zu sein.

Spieler:
Luke Bohlander, Luis Henrichs, Louis Wallau, Benjamin Kämper, Robert Wirtz, Nadiem Akhter-Khan, Moritz Plath, Ben Leyendecker, Luis Trenner (krank), Arjet Bushi, Nils Zimmermann, Lukas Speckmann, Maxi Friemel und Tom Kober

Brg

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Zooexkursion mit den Gästen aus Kenia

Die Exkursion in den Kölner Zoo ist ein fester Bestandteil des Biologieunterrichts in der Jahrgangsstufe 6. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei mit den Angepasstheiten bestimmter Tierarten an ihren jeweiligen Lebensraum auseinander. In diesem Jahr hatte die Klasse 6d die tatkräftige Unterstützung von unseren Gastschülerinnen aus Kenia. Trotz des schlechten Wetters waren die Kinder motiviert und interessiert an der Arbeit im Zoo. Die Kommunikation gestaltete sich teilweise etwas schwierig, da die Sprachbarriere doch wohl etwas größer war als gedacht. Dennoch bemühten sich die Kinder um einen thematischen Austausch untereinander.

Grm

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Die Biologie Leistungskurse der Q2 im Neandertal

Kurz vor den Weihnachtsferien führten die beiden Bio Leistungskurse der Q2 eine Exkursion in das Neanderthalmuseum durch. Erst im Oktober 2016 wurde die Dauerausstellung aktuellen Forschungsergebnissen zur Humanevolution angepasst und teilweise neu gestaltet.

Den Schülerinnen und Schülern wurde zunächst in einer fachkundigen Führung ein Einblick in die Entwicklung der Menschheit und die Rolle des Neanderthalers gegeben. In einem Workshop ging es dann daran, anhand von Schädelmerkmalen den Stammbaum der Hominiden von den frühen Vormenschen bis zum Homo sapiens sapiens zu rekonstruieren. Mit dem Museumsbesuch und dem Workshop wurde ein Teil der abiturrelevanten Thematik zur Humanevolution abgedeckt.

Grm/Wei

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Die Meiose als Stop-Motion Film, Bio-LK Q1 2/2016

Die Meiose stellt in der Biologie einen elementaren Prozess dar, bei dem aus der diploiden Urkeimzelle eine haploide Keimzelle (Geschlechtszelle) gebildet wird. Mit Hilfe ihrer Handys und einer entsprechenden App haben die Schülerinnen und Schüler die Meiose als dynamisches Modell dargestellt und dokumentiert. Der Film zeigt das Ergebnis einer Gruppe von Schülerinnen in dem die Chromosomen durch Pfeifenputzer dargestellt sind.

Grm

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1. Platz im Regierungsbezirk Köln im Volleyball

Die zwei Bezirksrunden im Volleyball wurden am 10.01. und am 26.01.2017 in der Bonner Hardtberghalle ausgetragen.
Die Mädchen unserer Schule trafen gleich im ersten Spiel auf das Landrat-Lucas-Gymnasium aus Leverkusen. Das Landrat-Lucas-Gymnasium hat eine Kooperation mit Bayer Leverkusen und ist eine Eliteschule des Sports.
Die Favoritenrolle war also klar verteilt und das Spiel nahm zunächst den erwartungsgemäßen Verlauf: der 1. Satz ging klar und deutlich verloren. Aber zu Beginn des 2. Satzes wendete sich das Blatt. Den GBG-Spielerinnen gelang es dranzubleiben und den Gegner nicht davonziehen zu lassen. Der Favorit musste nun hart um jeden einzelnen Punkt kämpfen. Es entwickelte sich ein spannendes und überaus hochklassiges Spiel. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen, der 2. Satz ging in die Verlängerung und schließlich mit herausragenden Ballwechseln an das GBG. Im entscheidenden 3. Satz konnte anfangs sogar eine kleine Führung herausgespielt werden, bevor sich dann die größere Substanz und Breite des Favoriten aus Leverkusen durchsetzte.
Auch wenn man dadurch ausgeschieden war, wurde das zweite Spiel gegen das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium aus Bonn klar mit 2:0 gewonnen. Da der Titel an das Landrat-Lucas-Gymnasium ging, gebührt unseren Spielerinnen die Anerkennung, eine Eliteschule des Sports und den späteren Gesamtsieger an den Rande einer Niederlage gebracht zu haben.

Die GBG-Jungen kamen ohne Probleme durch die 1. Bezirksrunde und trafen im Halbfinale auf das Gymnasium Kreuzau. Es kam immer nur in der ersten Hälfte der Sätze etwas Spannung auf, bevor das GBG klar davon zog und das Spiel deutlich mit 2:0 nach Hause brachte.
Der Gegner im Finale war das Cornelius-Burgh-Gymnasium aus Erkelenz. Auch hier gab es einen ungefährdeten 2:0-Sieg, bei dem die Mannschaft gut kooperierte und sämtliche Spieler sicher in das Läufersystem integrierte. Damit haben sich die Jungen für die Landesmeisterschaften NRW Ende März in Marl qualifiziert! Dort geht es gegen die Sieger der anderen vier Regierungsbezirke.

Spielerinnen:
Viktoria Dörschug, Sinja Gieseler, Lynn Strobel, Lisa Höllriegel, Romy Lages, Annika Stenchly, Julia Wagner, Dileine Strnad, Marietta Gehring

Spieler (beide Bezirksrunden):
Luke Bohlander, Luis Henrichs, Louis Wallau, Benjamin Kämper, Robert Wirtz, Nadiem Akhter-Khan, Moritz Plath, Ben Leyendecker, Luis Trenner, Arjet Bushi, Nils Zimmermann, Lukas Speckmann, Maxi Friemel und Tom Kober

Dieter Brüggershemke

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JuniorAkademie 2016 in Königswinter – ein Erfahrungsbericht

Vom 03.08.2016 bis zum 13.08.2016 fand im „Jugenddorf-Christophorusschule“ in Königswinter eine der diesjährigen „JuniorAkademien NRW“ statt. Die seit 2006 stattfindenden JuniorAkademien bieten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 und 9 die Möglichkeit, sich mit naturwissenschaftlichen Themen, wie in diesem Jahr, aber auch mit Gesellschaftswissenschaften außerschulisch auseinanderzusetzen. 54 Schülerinnen und Schüler, die aus ganz Nordrhein-Westfalen stammten, beschäftigten sich in diesen 10 Tagen mit den Themen „Astrophysik“, „Forensik“ und „Molekulare Biomedizin“. Letzteren Kurs durfte ich belegen und möchte über meine Erfahrungen und Eindrücke
berichten.

Bereits im Februar 2016 sprach mich meine Klassenlehrerin, Frau Dalgas, an, ob ich Interesse hätte, an einer „JuniorAkademie NRW“ 2016 teilzunehmen. Nach nur kurzem Überlegen willigte ich ein und wurde durch die Schule vorgeschlagen. Infolge dessen verfasste ich ein Bewerbungsschreiben und erhielt Mitte Mai eine Zusage, dass ich meinen favorisierten Kurs „Molekulare Biomedizin“ am Akademiestandort Königswinter besuchen durfte.

Somit begann am Mittwoch, dem 03. August 2016, die 11. „JuniorAkademie NRW“ im „Jugenddorf-Christophorusschule“ in Königswinter. Die bis 15.00 Uhr eingetroffenen Schülerinnen und Schüler bezogen umgehend ihre „Zweier-Zimmer“ und lernten schnell ihre oder ihren Zimmernachbarn kennen.

Eine Stunde später begann die Eröffnungsveranstaltung der Akademie, an der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren Eltern und teils angereisten Geschwister teilnahmen. Nach herzlichem Begrüßen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Einführung in das Akademieprogramm durch die Akademieleitung begannen bereits die ersten Kurseinheiten, in denen man sich zunächst nur kennenlernte und mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erstmals in Kontakt trat. So verschwanden schnell die Sorgen, ob man mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern klarkommen würde, hingegen stellte sich im Laufe der Tage eine besondere, auch kursübergreifende Harmonie zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern heraus.

Neben den morgens und nachmittags stattfindenden Kurseinheiten gab es viele Möglichkeiten der persönlichen und kreativen Entfaltung. So fand jeden Mittag die Probe des „Akademiechores“ statt, an dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Akademie mitwirkten. Ebenso wurden aber auch Tanzkurse, Orchesterproben mit allen, die ein Instrument spielten und dieses mitgebracht hatten, Spieleabende, Informationsabende zu unterschiedlichen Themen und viele sportliche Aktivitäten angeboten.

Am 5. Tag der Akademie, dem sogenannten „Rotationstag“, stellten sich die drei unterschiedlichen Kurse gegenseitig in einer einstündigen Präsentation ihre jeweils behandelten Themen und Ergebnisse vor. So sprach der Astrophysikkurs von Exoplaneten, schwarzen Löchern und deren Entstehung, und den Planeten unseres Sonnensystems, der Forensikkurs von der Identifizierung von Fingerabdrücken, dem Verwesungsprozess von Leichen bei unterschiedlichen Umweltbedingungen und der Identifizierung eines Menschen durch dessen DNA und wir, der Molekulare Biomedizin-Kurs, vom Aufbau einer menschlichen Zelle, ihren Organellen, dem Aufbau der DNA und durch Mutationen dieser verursachte Krankheiten. Nun folgte zum Ende der Akademie hin die Vorbereitung der Abschlusspräsentation, bei der unsere Eltern, Geschwister und andere Verwandte, aber auch Gäste aus Politik und Wirtschaft erwartet wurden.

Präsentationen und ein Quiz für das gesamte Publikum wurden fleißig vorbereitet und die Vorfreude auf das Wiedertreffen mit den Eltern, aber auch die Wehmut, die neu gewonnenen Freunde bald wieder verlassen zu müssen, kamen in vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf. Doch plante man schon während der Akademie ein Nachtreffen, das bereits im November 2016 stattfand.

Und dann kam die Abschlussveranstaltung: Die drei Kurse stellten ihre Ergebnisse vor, der Chor sang, das Orchester spielte, einige Reden wurden sowohl von Veranstaltern, als auch von Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehalten. Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte das feierliche Überreichen der Teilnahmeurkunden dar und nach dem letzten „You are not alone“ aus Michael Jacksons gleichnamigem Lied, das der Akademiechor sang, endeten 10 tolle Tage, in denen man viel lernte,aber ebenso viele neue Freunde fand und tolle Erfahrungen sammelte!

An dieser Stelle möchte ich mich noch ganz herzlich bei meiner Klassenlehrerin, Frau Dalgas, für ihre Unterstützung und ihr Erscheinen bei der Abschlussveranstaltung bedanken.

Jakob Valder

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