Am 22. Mai fand zum ersten Mal ein Repair Day am Georg-Büchner-Gymnasium statt. Organisiert vom Arbeitskreis Nachhaltigkeit konnten Schüler:innen und Lehrkräfte kaputte Kleidungsstücke und Fahrräder reparieren lassen.
Denn jährlich werden in Deutschland 175.000 Tonnen Kleidungsstücke weggeworfen – das sind rund zwei Kilo pro Kopf! Dabei wäre häufig nur eine kleine Reparatur nötig, um die Kleidung weiter tragen zu können. Gesagt – getan: Mehrere Lehrkräfte und Eltern wechselten sich am Repair Day im Raum der Fläg:bäg-AG an den Nähmaschinen ab und retteten so manches Kleidungsstück vor der Mülltonne.
Alle, die auf ihre Klamotten warteten oder auch so Lust hatten, konnten ihr Wissen über Textilabfälle und die ökologischen Folgen der Kleidungsproduktion in einem Onlinequiz testen. Die drei Gewinnerinnen dürfen sich über Freibons für unser Schulfest am 14. Juni freuen.
Auch Fahrradfahren ist nachhaltig! Deshalb reparierte die Fahrrad-AG unter der Leitung von Herrn Hierholzer kaputte Fahrräder, damit ihre Besitzer:innen damit wieder sicher und quietschfrei unterwegs sind. Wer das Foyer des B-Gebäudes an diesem Tag durchquerte, konnte leicht meinen, in einer professionellen Fahrradwerkstatt zu sehen.
Auch in diesem Jahr war unser Eine-Welt-Laden wieder bei der Ausbildungs- und Schülerfirmenbörse der Kreishandwerkerschaft Köln,
des Kölner Netzwerk Schülerfirmen und der Stadt Köln vertreten, die wieder im Historischen Kölner Stadthaus stattfand. Gemeinsam mit vielen anderen engagierten Schülerfirmen – unter anderem der Nelly – tauschten wir uns rund um das Thema Fairtrade aus und sammelten spannende neue Impulse für unsere Arbeit.
Neben interessanten Gesprächen mit Handwerksinnungen oder dem Kölner Netzwerk Schülerfirmen „ConAction“ konnten wir auch unsere Upcycling-Produkt, die Fläg:Bägs, präsentieren – mit großem Erfolg! Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich begeistert von unseren Ideen und unserem Engagement.
Ein besonderer Höhepunkt war die persönliche Übergabe einer Urkunde durch den Kölner Bürgermeister Dr. Ralf Heinen, die unsere Teilnahme offiziell würdigte.
Insgesamt war die Messe ein voller Erfolg – inspirierend, motivierend und lehrreich. Wir freuen uns, dass wir mit dieser Erfahrung unseren Eine-Welt-Laden am GBG weiterentwickeln und neue Ideen umsetzen können.
Liam Benjamin Eckstein (6d)
Marketingabteilung EWL
Am Donnerstag, den 10.04.2025 fand in Bonn die Filmpremiere „Ein Tag im September“ statt. Diese besondere Veranstaltung zog nicht nur Filmbegeisterte an, sondern auch Schülerinnen und Schüler der Geschichtskurse aus unserer EF und Q1. Ein Highlight des Abends war die Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Der Film „Ein Tag im September“ thematisiert das erste Treffen der beiden Staatsmänner Konrad Adenauer und Charles de Gaulles im Privathaus des französischen Generals und Premierministers, das den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft markiert. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich im Vorfeld intensiv mit den Inhalten des Films auseinanderzusetzen und ihre Perspektiven zu den behandelten Themen zu entwickeln. Unter anderem besuchten sie direkt vor dem Film die Wechselausstellung „Nach Hitler“ im Haus der Geschichte, die den Umgang von vier aufeinanderfolgenden Generationen mit dem Nationalsozialismus nachzeichnet, aufgezeigt am Gang der deutschen Geschichte.
Nach der Filmvorführung hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Eindrücke zu teilen und Fragen im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu stellen, an der auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie Kai Wessel, der Regisseur des Films, teilnahmen. Die Diskussion war geprägt von einem regen Austausch über die Themen des Films und deren Relevanz in der heutigen Zeit. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten, wie sehr sie die Möglichkeit schätzten, direkt mit dem Bundespräsidenten und anderen Gästen ins Gespräch zu kommen.
Die Premiere von „Ein Tag im September“ war nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit für unsere Schülerinnen und Schüler, sich mit wichtigen historischen Themen auseinanderzusetzen und ihre Stimme in einem bedeutenden gesellschaftlichen Diskurs zu erheben.
Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Die Kombination aus Film, Bildung und politischem Austausch machte diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.
Cybermobbing, Sexting und der Umgang mit digitalen Medien – das Theaterensemble Comic On! brachte am 9. April 2025 zwei eindrucksvolle Stücke auf die Bühne des GBG, die unter die Haut gingen.
Am Georg-Büchner-Gymnasium stand der 9. April ganz im Zeichen der Prävention: Die Jahrgangsstufen 6 und 8 beschäftigten sich im Rahmen eines Theaterprojekts mit Herausforderungen der digitalen Welt.
Die Sechstklässler*innen sahen das Stück „rausgemobbt 2.0“, das sich hauptsächlich mit Cybermobbing beschäftigt. Im Mittelpunkt steht das Mädchen Chris, das zur Zielscheibe von Ausgrenzung und Angriffen über soziale Medien wird. Die Situation spitzt sich zu, als ein neuer Junge in die Klasse kommt und zwischen dem It-Girl Vanessa und Chris hin- und hergerissen ist. Die Inszenierung zeigt auf eindringliche Weise, wie verletzend Worte und Posts im Netz sein können – und wie schnell sich ein vermeintlich harmloser Konflikt zu bitterem Ernst entwickeln kann.
Im anschließenden Austausch mit den Schauspielerinnen zeigte sich, wie sehr die Themen die Schüler*innen bewegen. Eine Schülerin fragte: „Kann man jemanden anzeigen, wenn er ein Bild von mir rumschickt?“ – eine Frage, die viele beschäftigt. Thematisiert wurden unter anderem das Recht am eigenen Bild, technische Einstellungen am Handy, damit Bilder nicht automatisch heruntergeladen werden, sowie die persönliche Verantwortung für die Inhalte in der eigenen Galerie. Ein zentrales Thema war auch der Respekt voreinander – als grundlegende Voraussetzung dafür, dass Mobbing gar nicht erst entsteht. Erschütternd: Allein im letzten Jahr haben sich weltweit ca. 3000. Kinder und Jugendliche aufgrund von Mobbing das Leben genommen.
Die Achtklässler*innen erlebten mit „Update“ ein Stück zum Thema Sexting. Es zeigt, wie schnell intime Inhalte in die falschen Hände geraten können und welche tiefgreifenden Folgen das haben kann. In der Nachbesprechung äußerten Schüler*innen unter anderem:
„Leo hat das Nein von Elena nicht akzeptiert – ihm hat der Respekt gefehlt.“ „Leo hat das Vertrauen von Elena ausgenutzt.“
Neben dem Umgang mit privaten Bildern und Grenzen im digitalen Raum wurde auch über Victim-Blaming bei sexualisierter Gewalt gesprochen – also die gefährliche Tendenz, Betroffene für das Geschehene mitverantwortlich zu machen. Die Gespräche waren offen, ehrlich und von großem gegenseitigem Respekt geprägt.
Ein ganz herzlicher Dank geht an dieser Stelle an den Förderverein des GBG, der den Großteil der Kosten übernommen und dieses wertvolle Projekt ermöglicht hat!
Bei strahlendem Sonnenschein nahmen unsere fünften Klassen am 03. und 04. April am ADAC-Programm „Achtung Auto“ teil.
Das interaktive Training fand größtenteils im Freien statt und bot den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die Verkehrssicherheit. Besonders im Fokus standen die praktischen Übungen zum Anhalteweg. Durch Lauf-und-Stopp-Spiele erfuhren die fünften Klassen auf spielerische Weise, dass der Anhalteweg sich aus Reaktionsweg und Bremsweg zusammensetzt. Sie lernten, Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen und entwickelten ein besseres Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr.
An ihre eigenen Erlebnisse mit Vollbremsungen – zum Beispiel bei Fahrten mit ihren Eltern – konnten sich einige Fünftklässler gut erinnern. So wurde ihnen noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, im Auto immer angeschnallt zu sein, um bei einem Unfall geschützt zu sein.
Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Utta von der ADAC Stiftung, die das Training mit großem Engagement leitete und Theorie und Praxis anschaulich miteinander verband. Für alle Beteiligten war es ein spannender und lehrreicher Tag, der bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben dürfte!
Am Freitag, den 14.03.2025 ist es soweit: das alljährliche schulinterne Finale des Lesewettbewerbs Französisch findet statt.
Insgesamt zwölf Schülerinnen und Schüler haben sich qualifiziert und die Leseleistungen in der ersten Phase des Wettbewerbs (Lesen des vorbereiteten Textes) sind wirklich beeindruckend. Beim Vorlesen des unbekannten Textes zeigt sich dann, inwiefern die Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, die Ausspracheregeln auch auf unbekannte Worte erfolgreich anzuwenden.
Hier haben Lara Astruc Bergbauer (8a) in der Konkurrenz des 2. Lernjahres und Lou Vahedipour (7f) im 1. Lernjahr die Nase vorn!
Bravo, bien lu!
Wir gratulieren allen Leserinnen und Lesern zu ihren tollen Leistungen und wünschen ihnen viel Spaß und Freude beim Weiterlesen.
Zusatz: Mit ihren tollen Leseleistungen haben sich Lou und Lara zudem für den offiziellen Lesewettbewerb aller Kölner Schulen qualifiziert, der am 4. April 2025 stattfinden wird und für den wir ihnen bereits an dieser Stelle viel Erfolg wünschen!
Am Freitag, den 14. März fand in Köln-Longerich das spannende Tischtennisturnier „Milchcup“ statt, bei dem unsere Schule mit großem Einsatz und Teamgeist vertreten war. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten beeindruckende Ballwechsel, starke Nerven und viel Fairplay. Besonders hervorzuheben sind die tollen Leistungen der fünften und sechsten Klassen, die bis ins Viertelfinale kamen und sich gegen starke Konkurrenz behaupten konnten.
Das Turnier bot eine großartige Gelegenheit, die eigene Technik zu verbessern und neue Freundschaften zu knüpfen. Wir sind stolz auf die gesamte Mannschaft und freuen uns schon auf die nächsten sportlichen Herausforderungen! Herr Grützmacher und Herr Zoth waren stolz auf die Leistungen und sehr spannenden Spiele und bedanken sich bei allen Sporthelferinnen und Sporthelfern.
Nach einem dreifachen Kölle Alaaf war es endlich wieder soweit: Die Gruppe des GBG auf dem Weiden-Lövenicher Karnevalszug setzte sich in Bewegung. Diesmal mit der Rekordzahl von 120 Teilnehmenden, welche die traditionellen grünen Umhänge nach dem diesjährigen Motto mit bunten Papierblumen dekoriert hatten. Ein wunderschönes Bild, auch wegen des strahlenden Sonnenscheins. Damit ist nun auch geklärt, dass der liebe Gott ne Kölsche sein muss.
Der Zugweg war in diesem Jahr von besonders vielen Jecken gesäumt. Der Gang durch die jubelnde Menge wird sicher allen Teilnehmenden noch lange im Gedächtnis bleiben. Es entsteht eine ganz besondere Energie, wenn man Kamelle und Strüßjer unter das Volk bringt. Es war wunderbar!
Dank gilt allen Teilnehmenden, dem Orga-Team und allen Helfern. Ohne Euch ist das nicht möglich! Dazu passt irgendwie das Motto der nächsten Session, auf die wir uns schon freuen: